Leserbeitrag
Sechzehn Fricktaler Verenas auf der Spuren ihrer heiligen Namensschwester

Ausflug nach Bad Zurzach

Marcel Siegrist
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Der zweite Verena-Ausflug führte die Vrenis nach Bad Zurzach. Da der Billettautomat am Bahnhof in Laufenburg partout kein Billett nach Zurzach ausspucken wollte, wurden die Nerven des Buschauffeurs bereits am frühen Morgen arg strapaziert. Er trug dies jedoch mit Fassung und rechnete geduldig die günstigste Variante aus.
Gestärkt mit Kaffee und Gipfeli betraten die Frauen frühzeitig das neu renovierte Verena-Münster, aber bereits jetzt, eine gute halbe Stunde vor dem Gottesdienst, war die Kirche fast bis auf den letzten Platz besetzt. Es wurde ein feierlicher, farbiger Gottesdienst mit Orchestermesse, mit vielen Gästen, Kardinal Kurt Koch, der Schweizer Garde, ja sogar einem koptischen Bischof aus Luxor (dem früheren Theben, wo die heilige Verena der Legende nach herkommt). Der Wunsch des Kardinals, dass alle Frauen mit dem schönen Namen Verena einen gesegneten Namenstag erleben sollen, war einfach zu beherzigen. Nach dem Gottesdienst waren alle zum Essen eingeladen. Die Fricktaler Verenas genossen ihr Verena-Bankett allerdings im Turm-Restaurant. Bei einer Führung durch den Flecken Zurzach am Nachmittag erfuhren sie viel Interessantes aus der Ortsgeschichte und kamen ins Staunen über die Bedeutung der heiligen Verena für den Ort. Die Wallfahrt ans Grab der Heiligen gab nämlich den Ausschlag für den wirtschaftlichen Aufschwung des Dorfes.
Nach einer weiteren aufwändigen Billettkaufaktion sassen die Frauen müde, aber zufrieden im Bus nach Laufenburg. Bereits wurde die Frage diskutiert, wer die Organisation des Verena-Ausflugs 2012 übernimmt. (vsa)

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