Leserbeitrag
Share Economy - Mobility eine Erfolgsgeschichte

Doris Häfliger
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2000-Watt-Region Solothurn, Mitgliederversammlung und Share Economy Anlass

Bereits zum 5. Mal fand die Mitgliederversammlung der 2000-Watt-Region Solothurn statt. Der Rückblick auf ein weiteres erfolgreiches Vereinsjahr, sowie der Ausblick auf kommende spannende Aufgaben standen im Zentrum. Bewährte Anlässe wie die Ferienpass Energieerlebnistage, der SIA-Anlass zu Baufragen etc..., werden erweitert mit Zukunftsprojekten wie das Mitwirken beim Aufbau eines Suffizienzzentrums oder eines Velo-Hauslieferdienst – und Recyclingservice. Hierbei spielen die Energiestädte Zuchwil und Solothurn eine zentrale Rolle.

Mobility – eine Zugangskarte als Schlüssel für 2900 Fahrzeuge.

Kombiniert unterwegs zu sein ist im Trend. Wussten Sie, dass bereits mehr als 12'000 Personen auf die kombinierte Mobilität ohne eigens Auto setzen? Und es werden immer mehr. Wendel Hiliti, Regionalverantwortlicher der Nordwestschweiz stellte das Erfolgsmodell „Share Economy" anhand von Mobility Car-Sharing vor. „Mit dem Velo an den Bahnhof, den öffentlichen Verkehr benutzen und dann mit dem Mobility-Auto ans Ziel – das spart Zeit, vermeidet „Stauärger“ und ist umweltfreundlich. Kombiniert unterwegs zu sein liegt im Trend und ist die Erfolgsbasis von Mobility.

Die Erfolgsgeschichte von Mobility startete im Jahre 1987. Autoschlüssel, das war gestern. Heute haben die Mobilty-Fahrzeuge alle einen Bordcomputer und die Benutzer/innen eine Karte als Zugang. Ob Cabrio, Smart, Van oder Kastenwagen, alle Autokategorien sind verfügbar, sofern man diese rechtzeitig mit dem bedienerfreundlichen System reserviert. Die meisten privaten Fahrzeuge „stehen“ in erster Linie, sei es auf dem Parkplatz, in der Garage oder im Stau. Im Schnitt fährt ein Auto eine Stunde pro Tag. Studien zeigen, dass ein Mobility-Fahrzeug neun Autos ersetzt.

Ein grosser Teil des Mobility-Erfolgs liegt im Generationenwechsel. Für viele junge Leute hat das Auto als Statussymbol ausgedient. Die „Digital-Natives“ konzentrieren sich auf Smartphone und Co. Sie ziehen es vor zu teilen, sei es ein Auto, Bohrmaschine Musik etc. Neue Studien zeigen, dass jeder zweite Schweizer offen ist gegenüber dem Teilen anstelle von Besitzen. – Nur das nehmen, was wir wirklich brauchen. Die nächsten Generationen werden es uns danken.

Doris Häfliger

2000-Watt-Region Solothurn

Energiestadt Zuchwil

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