Leserbeitrag
Siggenthaler Romreise 2010

51 Jugendliche und 8 Leitungspersonen freuten sich auf eine spannende Woche in Rom!

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Unsere Woche begann spektakulär mit einer Papstaudienz auf dem Petersplatz. Die Schweizer Garde ermöglichte uns Sitzplätze in den vordersten Reihen. Für viele von uns war dieser Morgen etwas ganz spezielles. Sonst sieht man den Papst, wenn überhaupt, nur im Fernseher. Und wir hatten die Möglichkeit, ihn nun einmal live zu sehen.

Viele Sehenswürdigkeiten besuchten wir in drei Kleingruppen. An einem Nachmittag sahen wir die Engelsburg. Uns wurden interessante Details zu deren Geschichte vermittelt. Weiter ging es entlang der vatikanischen Mauer zum Petersdom. Nach einer längeren Wartezeit erklommen wir die 550 Treppenstufen auf die Kuppel. Die wundervolle Aussicht über das alte Rom entschädigte uns für den mühevollen Aufstieg.
Der nächste Nachmittag galt einem Besuch des Pantheons. Beeindruckt waren wir von dem riesigen Loch in der Decke des Gebäudes, welches dieses vor einem Einsturz bewahrt. Weiter ging es zum Vittorio Emanuele (auch Schreibmaschine genannt). Da einige noch genug von den 550 Stufen vom Vortag hatten, erstieg hier nur eine Gruppe die Schreibmaschine, um wiederum eine tolle Aussicht zu geniessen.
Die anderen beiden Gruppen entschlossen sich, nach Absprache mit der Begleitperson, zu einer Tour mit dem Sight-Seeing-Bus. Dabei erhielten wir viele Informationen und den Ausblick auf bedeutende Gebäude in Rom. Nach dieser tollen Fahrt quer durch die Stadt ging es zum Kapitolsplatz, auf dem uns über die Geschichte von Rom berichtet wurde. Dort steht auch die berühmte Romulus- und Remus-Statue.

Nach einem kleinen Fussmarsch erreichten wir die Bocca della Verita. Die Sage dazu ist, dass wenn man die Hand in das Maul hebt und sie unversehrt rausziehen kann, hat man noch nie gelogen. Zum Glück war das bei uns allen auch der Fall.
Am dritten Nachmittag besuchten wir zuerst die Piazza del Poppolo. Im Park der Villa Borghese konnten wir dann eine Auszeit mit Paddelbooten oder Velos geniessen. Später besuchten wir die Spanische Treppe, welche mit vielen bunten Blumen geschmückt war. Nach diesem fröhlichen und frühlingshaften Aufenthalt wurde es dunkel und düster. Die Kapuzinergruft, welche makabererweise mit Knochen von ungefähr 400 Menschen an der Decke und den Wänden verziert ist, hinterliess ein etwas mulmiges Gefühl.

Um nicht immer die gleichen Personen um sich zu haben, unternahmen wir auch als ganze Gruppe verschiedenes. Überwältigt waren wir dann auch gemeinsam von dem Kolosseum. Die Schönheit und die Grösse dieses Gebäudes beeindruckten uns sehr. Wir besuchten auch die Cestius-Pyramide und den dazugehörenden Friedhof.
Am Freitagmorgen stiegen wir in unseren Bus. Es ging aber noch nicht nach Hause, sondern zu den S. Callisto Katakomben. Nicht allen war es in dem unterirdischen Labyrinth von Gräbern und Gängen wohl. Man konnte sich ganz einfach verlaufen und wenn man daran dachte, dass dort einmal Menschen lagen, konnte es einen gruseln. Zum Glück fanden wir alle unversehrt wieder zusammen.
Weiter ging es zum Forum Romanum, wo uns eine spezielle Aufgabe erwartete. Wir mussten einen Ortsplan beschriften. Das war nicht ganz leicht, aber alle fanden die richtige Lösung. Die vielen Ruinen wirkten imposant und beeindruckten.

Doch als Highlight wurde für viele der Lateranmarkt eingestuft: endlich Shoppen! Diejenigen, welche nicht nur einkaufen wollten, konnten die wichtigste Kirche in Rom, die Lateranbasilika, besuchen. Die Kirche ist wunderschön anzusehen.

Am Samstagabend wurde dann schon zur Heimreise gerufen. Da die Flüge nach Zürich wegen des Vulkanausbruchs in Island gestrichen waren, nahmen wir noch die Firmlinge aus Gebenstorf und Turgi in unserem Bus mit nach Hause.
Wir kamen gesund, glücklich und vollzählig ins Siggenthal zurück. Im Gepäck: viele Eindrücke, neue tolle Freundschaften, unvergessliche Erlebnisse aus Rom sowie unbenutzte Regenschirme und Regenjacken.

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