Leserbeitrag
Vernissage Gert Martin ( Verkehrs- und Verschönerungsverein, Frenkendorf )

Dieter Wundrak-Gunst
Drucken
Teilen

Vernissage Gert Martin ( Verkehrs- und Verschönerungsverein, Frenkendorf )

Vor 46 Jahren zogen wir als junge Familie mit einem Kind, also die Frau und ich, nach Frenkendorf. Ganz normal, dass man am Anfang ein Fremder war. Es gab den Metzger, den Bäcker, dann auch noch zwei Lebensmittelgeschäfte. So auch die Möglichkeit beim Gert Martin und seiner Frau einzukaufen. Das tat in der Regel die Frau. Und dies gleich am Anfang formuliert, beim Gert Martin und seiner Frau war man am ersten

Tag willkommen. In anderen Geschäften, einverstanden, dies am Anfang, man war ein Fremder. Dann hatten wir als Zugezogene auch so einige andere Begegnungen mit diesem Gert Martin. Er war ja auch Bürgerratspräsident. Und bei mir war es so, dass die Eltern, wohnhaft in Memmingen im Allgäu, starben. Ursprünglich waren wir jedoch

Sudetendeutsche. Im gewissen Rahmen in Memmingen am Anfang auch Fremde. Der Vater starb noch in Memmingen, die Mutter dann schon im Altersheim in Badisch Rheinfelden. Und so tauschte man einige Worte mit Gert Martin darüber aus. Und er sagte, man begrabe doch Beide in Frenkendorf. Also sind die Eltern jetzt in Frenkendorf

mit all den anderen auch auf dem Friedhof auf der Egg begraben. Und dann hatten wir ja auch in Frenkendorf das Int. TriRhena Hallenfussballturnier, auch hier war Gert Martin mit anderen Persönlichkeiten vom Dorf gerne bereit den Empfang von Gastmannschaften in der reformierten Kirche zu organisieren. Auf dem beigefügten Bild hat es den Pfarrer Reiner Jansen, dann den Gert Martin, den früheren Gemeindepräsidenten Hans Plattner und den Nationalrat Rudi Keller. Und so gehen wir als Familie hie und da zum Essen in den Wilden Mann, ein Restaurant in Frenkendorf.

Und hier waren noch vor dem Tod von Gert Martin, er und seine Frau und auch noch der pensionierte Regierungsrat Paul Jenni mit Bruder auch beim Essen anwesend gewesen. Die Frau vom Gert Martin ist die Schwester vom Regierungsrat Paul Jenni. Leider ist Paul Jenni auch schon verstorben. Also wie Gert Martin und seine Frau.

Und wir wussten auch dies, dass Gerd Martin ein Hobby hatte, einfach das Fotografieren. Und auch wir waren einmal auf einem Bild vom Banntag. Also kann man jetzt doch allen sagen, Warum jetzt nicht das Museum besuchen, es befindet sich im alten Schulareal Mühlacker beim Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf. Museums Öffnung

Fotoausstellung: Sonntag, den 3. Dezember 2017, Verkehrs- und Verschönerungsverein. (ab 10.00 Uhr)

Also zum Schluss kurz einige Daten zur Persönlichkeit von Gert Martin, Frenkendorf: Detaillist, Bürgerratspräsident, Geschäftsmann, Fotograf, Chronist, Kulturinteressierter, Pionier, Ehrenbürger, Vereinspräsident, Dorfarchivar,

Mitglied Gewerbeverein, Schönschreibtalent, Hans Dampf in allen Gassen, Profi, Dekorateur, Energiebündel, ein gradliniger, zuverlässiger Frenkendörfer.

Aktuelle Nachrichten