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Von Villmergen über Ober-Sandbüel zum Eichberg

Georg Mueller
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Mit dem Alpenclub von Villmergen über Ober Sandbüel zum Eichberg.

Das schöne Wetter lockte viele Wanderer auf die Rundtour. 31 Teilnehmer konnte der Wanderleiter Werner Strub beim Forstmagazin in Villmergen begrüssen. Gemächligen Schrittes wurde der Aufstieg zum Sagiweiher in Angriff genommen. Am idyllischen kleinen Weiher vorbei führte ein Pfad weiter aufwärts zum Steimüriweiher. Hier wurde der Wald verlassen und über offenes Land Richtung Ober-Sandbüel marschiert. Der Blick war frei auf Hilfikon und das Schloss. Der Wanderleiter nutzte die schöne Sicht auf das Schloss um uns einige Daten vom Gebäude zu erzählen.Die 1. urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1303 zurück. Das Schloss hatte viele Besitzerwechsel, war aber auch viele Jahre leer. 1907 – 1939 war dann der Flugpionier Hermann Nabholz Besitzer. 1961 erwarb Frau Louise Schellenberg das Gebäude und liess es umfassend renovieren. Bis heute wohnt sie alleine im Schloss. Nach dieser umfassenden Information ging der Marsch weiter nach Ober – Sandbüel, Oberberg zur Waldhütte Hilfikon. Hier gab’s die grosse Überraschung. Es wurden Becher aufgestellt, einige Holzbrettli verteilt und Landjäger zum Schneiden abgegeben. Irma schnitt im Eifer sogar in den Finger. Brot fehlte auch nicht. Inzwischen wurden die Becher mit feinem Rotwein gefüllt und ein guter Schmaus, vom Tourenleiter-Ehepaar Irma und Werner gespendet, wurde genossen. Die Verköstigten danken den Spendern recht herzlich. Immer wieder sind die Beiden für eine Überraschung bereit. Nach dieser guten Zwischenverpflegung wurde die Wanderung durch den Widenwald – Talhof - Bockhorn nach Guggenüll fortgesetzt. Ein grosser Picknickplatz lud zur Mittagsrast ein. Allerlei gute Sachen wurden aus den Rucksäcken gekramt. Genüsslich wurde das Picknick eingenommen und zwischendurch ein Blick hinunter zum Hallwilersee geworfen. Es ist schön mit Gleichgesinnten diese Atmosphäre zu geniessen. Auf einen Kaffee im nahen Eichberg wurde verzichtet in der Annahme, dass bei diesem schönen Wetter doch alle Plätze besetzt sind. Der Rückweg führte über Breitenloo, Grossmoos, Bergmätteli, durch den herrlichen Wald im schönsten Frühlingstrieb, zurück zum Ausgangspunkt. So ohne Kaffee oder ein Bier kann eine so eindrucksvolle Wanderung nicht abgeschlossen werden. Man traf sich deshalb im Rest. Basch an der Frohburgstrasse 1 in Wohlen zum Abschlusstrunk.

Die Teilnehmer danken dem Wanderleiter und seiner Frau für die Organisation der schönen Wanderung in der nahen Umgebung.

Georg Müller

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