Leserbeitrag
Vorweihnächtliches in der Kath. Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi

Stefan Treier
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Wer sich zu nächtlicher Stunde am Maria-Empfängnistag von Gebenstorf nach Turgi begab, bemerkte die beiden katholischen Kirchen farbig beleuchtet – bereits eine vorweihnächtliche Stimmung! In der Pfarrkirche Turgi, wohin von einer Pfarrinitiative zu einer Glaubensveranstaltung eingeladen wurde, fanden sich zahlreiche Gläubige aus den Pfarreien Turgi und Gebenstorf sowie angrenzender Regionen ein um sich nebst einer Messfeier mit Glaubensfragen zu beschäftigen.

Wie auswärtige Besucher des Anlasses erfahren konnten, wurden die beiden Pfarrkirchen im Gedenken an den Volksheiligen St. Nikolaus und das Fest Maria Empfängnis feierlich beleuchtet. Zur Glaubensveranstaltung traf sich in der Pfarrkirche Turgi eine stattliche Gemeinschaft zu abendlicher Stunde in Beachtung der Corona-Vorschriften.

Maria – Fürbitterin bei Jesus

Nach der Messfeier sprach Pater Francis King zur Bedeutung von Maria, welche uns Jesus, den Erlöser, geschenkt hat. Niemand ist Gott näher als sie. „Am Kreuz hat Jesus seinem Jünger Johannes kurz vor seinem Tod Maria zur Mutter gegeben“ so der Referent unter Hinweis auf das Johannes-Evangelium, Kapitel 19,27. Sie ist die Mutter aller Menschen und deren Fürbitterin bei Jesus. Gerade das Weihnachtsfest zeigt uns, dass Mutter und Kind zusammengehören. Verschiedene Evangeliumstexte erklären die Bedeutung von Maria und ihrem Wirken. Die glaubensstarke Frau und Vorbild für die Menschheit ist gross wegen ihrer ausserordentlichen Erwählung durch Gott.

Engagierte Gespräche unter den Gläubigen

Im Anschluss an die Messfeier teilten sich die Gläubigen in kleineren Gruppen auf um sich Gedanken anzustellen über die Bedeutung der Marienverehrung in der aktuellen Zeit. Ein jüngerer Gesprächsteilnehmer erläuterte in klaren Worten den Unterschied zwischen der Marienverehrung und der Anbetung ihres Sohnes Jesus. Es entstanden engagierte Gespräche, welche zeigten, dass der christliche Glaube auch heute lebt und in der Lebenspraxis vieler Menschen aktiv gepflegt wird. Das gemeinsame Glaubensgut und der regelmässige Austausch wirken verbindend in den zwischenmenschlichen Beziehungen. Deshalb werden in Turgi noch weitere Glaubensanlässe geplant.

Priester und Laien pflegen Gemeinsames

Dieses Glaubensmanifest wurde zu einem eindrücklichen Zeugnis der weltumfassenden katholischen Kirche. Nebst Priestern – P. Adam, P. Johannes, P. Francis und P. Placido - setzte sich die Gemeinschaft der Gläubigen ebenso aus Menschen verschiedener Herkunft zusammen. In Harmonie den gemeinsamen Glauben pflegen und darüber sprechen kommt selbst heute noch bei vielen Menschen gut an.

Stefan Treier