Sonderstab

Anstellung verlängert: Weshalb der Kommandant der Kantonspolizei Zürich länger im Amt bleibt

Bruno Keller, Kommandant der Kantonspolizei Zürich, bleibt wegen der Corona-Pandemie über das ordentliche Pensionsalter im Amt. (Archivbild)

Bruno Keller, Kommandant der Kantonspolizei Zürich, bleibt wegen der Corona-Pandemie über das ordentliche Pensionsalter im Amt. (Archivbild)

Der Kommandant der Zürcher Kantonspolizei, Bruno Keller, bleibt über das Erreichen der ordentlichen Altersgrenze von 65 Jahren hinaus bis Ende August 2022 im Amt. Der Regierungsrat hat seine Anstellung verlängert, weil Keller eine wichtige Rolle in der Bewältigung der Corona-Pandemie zukommt.

Keller leitet einen im Juli gebildeten kantonalen Sonderstab Covid-19, wie der Regierungsrat am Mittwoch mitteilte. Und die Regierung will ihn weiterhin auf diesem Posten sehen. Deshalb hat sie seine Anstellung bis Ende August 2022 verlängert.

In Situationen wie der Corona-Pandemie seien Erfahrungen in der Bewältigung von anspruchsvollen Lagen entscheidend, schrieb die Exekutive. Aufgrund seiner über 40-jährigen Dienstzeit, mehr als 25 Jahre davon als Polizeioffizier, verfüge Kommandant Bruno Keller über diese Erfahrungen. Die befristete Verlängerung der Anstellung sorge für die nötige Kontinuität.

Zudem soll Keller den Bau des Polizei- und Justizzentrums bis zu dessen Fertigstellung im Jahr 2022 weiter begleiten. Als langjähriges Mitglied der Projektsteuerung sei er mit allen Fragestellungen des komplexen Projekts vertraut, hiess es.

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