Badi-Führer

Abkühlung nötig? Alle erfrischenden Bade-Orte in der Region auf einen Blick

Die Badi-Saison hat gestartet! Die Limmattaler Zeitung liefert dazu den Limmattaler Badi-Führer.

Die Badi-Saison hat gestartet! Die Limmattaler Zeitung liefert dazu den Limmattaler Badi-Führer.

Das Sommerwetter ist da! Gelegenheit also, einen Ausflug in die lokalen Gewässer zu wagen.

Freude herrscht! Auch diesen Sommer laden die Limmattaler Badis und Naturperlen wie der Egelsee zum Wasserspass.

Die Limmattaler Zeitung liefert Ihnen alle Infos für eine gelungene Badi-Saison auf einen Blick – von den Öffnungszeiten und Eintrittspreisen über den Preis für eine Portion Pommes frites bis hin zur Parkplatzsituation. Und natürlich bleiben auch die Highlights jeder Badi nicht unerwähnt. 

Badi Geren, Birmensdorf.

Badi Geren, Birmensdorf.

Hier kann man in der Idylle sprudeln

Die Badi Geren befindet sich etwas ausserhalb des Ortskerns, dafür mitten in der ländlichen Idylle von Birmensdorf. Das Schwimmbad verfügt über ein 25-Meter-Becken mit acht Bahnen, ein grosses Nichtschwimmerbecken, über das ein kleines Brücklein führt, und ein Planschbecken mit Sonnensegel und Wasserpumpstation. Vom Sprungbecken mit 1- und 3-Meter-Turm führt eine 25 Meter lange Rutschbahn ins Nichtschwimmerbecken. Ausserdem kann man sich in einem separaten Sprudelbad entspannen. Für Wassermüde gibt es ein Schachfeld, Tischtennistische, ein Beachvolleyball-Feld und einen kleinen Kinderspielplatz.

Biobadi Im Moos, Schlieren.

Biobadi Im Moos, Schlieren.

Hier gibts den nachhaltigsten Badespass

Die Biobadi Im Moos hat ihre Tore bereits am 26. April geöffnet. «Dank unserem Saisonkartenvorverkauf haben wir bereits über 400 Karten verkauft. Jetzt muss nur noch das schöne Wetter kommen», verrät André Thoma, Abteilungsleiter der Schlieremer Werkabteilung. Dank der biologischen Wasseraufbereitung kommt die Anlage ohne Chlor aus und ist besonders augen- und hautfreundlich. Das «Möösli» bietet unter anderem eine Sprungbucht mit Kletterturm sowie eine 65 Meter lange Rutschbahn. Schwimmen kann man im 50-Meter-Becken mit 4 Bahnen. Das Nichtschwimmerbecken verfügt über einen Strandeinlauf.

Badi Fondli, Dietikon.

Badi Fondli, Dietikon.

Hier rutscht es sich besonders gut

In der Badi Fondli kommen nicht nur Schwimmerinnen und Schwimmer im 50-Meter-Schwimmbecken mit 8 Bahnen auf ihre Kosten. Die Anlage lockt mit einem Sprungturm, einer Kletterwand, Beachvolleyball-Feldern und einer 80 Meter langen Rutschbahn – die längste im Limmattal. Seit der Sanierung des Schwimmbads im Sommer 2013 sorgt zudem der erweiterte Kinderbereich mit einer Planschlandschaft für Spass bei den kleinen Badegästen. Doch nicht nur Badefreudige, auch Ruhe- und Sonnenbedürftige kommen nicht zu kurz. Die Liegeterrassen aus Holz laden am Rande des Schwimmerbeckens zum gemütlichen Verweilen ein.

Badi Zwischen den Hölzern, Oberengstringen.

Badi Zwischen den Hölzern, Oberengstringen.

Hier planscht man auch bei schlechtem Wetter

Die Badi Zwischen den Hölzern, die von der Stadt Zürich betrieben wird, ist ab diesem Samstag bis zum 9. September täglich bei schlechter Witterung von 9 bis 11 Uhr geöffnet und bei guter Witterung können die Badegäste bis 20 Uhr in der idyllischen Anlage zwischen Waldrand und Weinbergen verbringen. Auch Grillieren ist möglich. Für Schwimmer ist mit einem 50-Meter-Schwimmbecken gesorgt. Aus einem oder drei Metern kann man in eine Sprungbucht hechten. Für die Kleinen gibt es ein Planschbecken mit Sonnensegel und Mini-Rutschbahn. Ausserhalb des Wassers kann man zudem Beachvolleyball, Fussball und Tischtennis spielen.

Allmend Glanzenberg, Dietikon.

Allmend Glanzenberg, Dietikon.

Hier kommen Limmat-Böötler auf ihre Kosten

Die neue Ausstiegsstelle Allmend in der Nähe des Bahnhofs Glanzenberg wird am 29. Juni eröffnet. Das Limmatufer wird dort mit drei Grillstellen, einem Brunnen, einem Hartplatz, fünf Tischen und Bänken, Spiel- und Liegerasen sowie einer WC-Anlage ausgestattet und soll die Nötzliwiese als Landeplatz für Böötler ersetzen. Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich, die das Projekt gemeinsam mit der Stadt Dietikon realisieren, betonen aber, dass es sich bei der Allmend nicht um einen Badeplatz oder um einen Badestrand handle. Es gibt keine Aufsicht. Wer von dort aus in der Limmat schwimmen geht, tut dies auf eigene Verantwortung.

Egelsee, Bergdietikon.

Egelsee, Bergdietikon.

Hier können Naturverbundene entspannen

Der Badeplatz beim Egelsee in Bergdietikon bietet einen idealen Rückzugsort über dem hektischen Treiben im Limmattal. Der moorige Kleinsee, der wie das ganze Egelseegebiet unter Naturschutz steht, bietet Schwimmerinnen und Schwimmern eine offene Wasserfläche von rund drei Hektaren. Der Badeplatz verfügt über einen Steg und einen Sprungturm aus Holz. Nicht nur die Limmattaler Bevölkerung, sondern auch die des Mutschellens erholt sich gerne hier. Rund um den See befinden sich neun Feuerstellen und Picknickplätze, die auch ausserhalb der Badesaison benutzt werden können.

Badi Weihermatt, Urdorf.

Badi Weihermatt, Urdorf.

Hier kann man sich treiben lassen

Das Highlight der Badi Weihermatt ist nicht etwa die 40 Meter lange Rutsche oder das 50-Meter-Becken mit 6 Bahnen für Schwimmer, sondern der Strömungskanal, der sich durch das Nichtschwimmerbecken zieht. Wer in die Tiefe gehen will, kann einen Sprung vom 1- und 3-Meter-Sprungbrett wagen. Das sonnenbesegelte Planschbecken bietet den kleinen Badegästen genügend Platz und Schatten. Ein Spielplatz, Tischtennistische und Töggelikasten sowie ein Beachvolleyball-Feld sorgen für wasserlose Unterhaltung. Am 14. und 15. Juni wird die Anlage an der Zeltnacht zum dritten Mal in einen Campingplatz verwandelt.

Autor

Sibylle Egloff

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