Dietikon

Ein voller Erfolg: Erstes Street Food Park Festival lockte viele Besucher auf den Kirchplatz

Das Street Food Park Festival zog übers Wochenende viele Besucher ins Stadtzentrum. Sie hatten an den 25 Verpflegungsständen die Qual der Wahl. Einzig der Sturm konnte das ultimative Fest der Geniesser kurz unterbrechen.

Warum in ferne Länder reisen, wenn der Kirchplatz in Dietikon zum Ort des Genusses werden kann? An diesem Wochenende fand erstmals das dreitägige Street Food Park Festival statt, das von der Alta Vista Events veranstaltet wurde. Das Zentrum war umhüllt von Düften ferner Länder und wurde zum farblichen Schlemmerparadies. Von Lammfleisch mit Reis und vielen Gewürzen aus Pakistan über kühle Mango-Lassis wurde den Besuchern so einiges geboten. Die vielen Festbänke wurden zu Begegnungsorten und für die Kinder war eine Hüpfburg Ort des Geschehens.

Etwas abseits des Platzes nahmen Piotr und Patrycja Michalak Platz. Die beiden hatten sich für Momos, die tibetischen Teigtaschen, entschieden: «Wir waren gestern am späten Abend schon hier durchgeschlendert und wussten, dass wir heute wiederkommen», meinte Patrycje, während ihr Mann ergänzte: «Wir mögen solche Street-Food-Events sehr, und so war für uns klar, dass wir vom Rapidplatz rüberkommen, als wir von diesem Festival erfahren haben.»

Kindermagnet Churros

Ebenfalls an beiden Tagen anzutreffen war der gebürtige Portugiese Joyce Marques Ramires mit seinen beiden aufgeweckten Töchtern, die anstelle der Eroberung der Hüpfburg lieber die Eigeninitiative ergriffen, um beim Stand mit den süssen Churros auszuhelfen. Beim heissen Öl zwar weniger gern gesehen vom Vater, machte Serena (10) lauthals Werbung für die süsse Spezialität: «Sie sind sehr lecker und es ist cool, wie sie zubereitet werden», sagte sie. Es sei das Beste am gesamten Festival, meinte auch die Schwester Morena (8) und sie wollte gar nicht recht zuhören, als der Vater wenig später allmählich nach Hause gehen wollte, weil sich der Himmel doch dunkelgrau zu färben begann. Der Sturm inklusive Hagel, Blitz und Donner liess nicht lange auf sich warten.

Guter Platz neben den Ballons

Hinter dem Stand mit der süssen Kost war Dion Gonzales aus Thalwil, die für ihren Vater einsprang, der bereits an einem anderen Festival vertreten war: «Heute Samstag läuft mehr als am Freitag, und der Stand neben den vielen Luftballonen ist eigentlich ideal für uns», sagte sie – sie sei zufrieden. Ebenfalls sehr zufrieden mit den Verhältnissen in Dietikon war Bassam Algailani aus Baden, besser bekannt unter seinem Spitznamen «Samko». Er weiss, wovon er spricht, ist er doch selbstständiger Eventmanager der eigenen Firma. Er stammt aus dem Irak, weshalb auch das Angebot seines Essensstandes von orientalischen Einflüssen geprägt war. Er bot Shawarma an, eine Spezialität, die an Döner erinnert. Er sei alle drei Tage anzutreffen und habe einen starken Bezug zu Dietikon und viele Freunde hier, sagte er.

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