Kuppelshow

Er will die Frau fürs Leben finden – das hat der Limmattaler Kandidat bei «Bachelorette» zu bieten

Die Bachelorette ist genau sein Typ. Ob der Dietiker Fabio Ambrosio Chancen bei ihr hat, zeigt sich in der neuen Staffel.

Die Bachelorette ist genau sein Typ. Ob der Dietiker Fabio Ambrosio Chancen bei ihr hat, zeigt sich in der neuen Staffel.

Der Dietiker Fabio Ambrosio kämpft gegen 21 andere Kandidaten um das Herz von Bachelorette Chanelle Wyrsch.

Fabio Ambrosio ist seit zweieinhalb Jahren Single. Zu lange für den Dietiker. Er will seine Traumfrau nun endlich finden – und das in Thailand. Der 33-Jährige ist einer von 22 Kandidaten, die um die Liebe der neuen Bachelorette Chanelle Wyrsch buhlen. Heute wird die erste Folge auf 3+ ausgestrahlt. Die Staffel ist bereits abgedreht. Wer das Herz der Zuger Musicaldarstellerin und Schlagersängerin erobert, ist noch streng geheim.

Dass er bei der 23-jährigen Blondine gute Chancen hat, davon ist der Italiener überzeugt. «Ich bin authentisch, kann gut tanzen und kochen. Alle wollen meine Pizza probieren», sagt Ambrosio und lacht. Ganz wichtig zudem: Der 1,81 Meter grosse Fugenabdichter sucht etwas Ernstes. «Ich bin 33 und denke schon, dass es langsam Zeit ist, eine Familie zu gründen. Ich suche die Frau fürs Leben.» Von Chanelle Wyrsch ist Ambrosio angetan. «Mir gefallen ihre Augen und ihr Lächeln.» Sie sei genau sein Typ. «Und ich glaube, ich gefalle ihr auch. Ihr werdet ja sehen», sagt er und zwinkert mit den Augen.

Die Chefin ist von seiner Teilnahme begeistert

Ambrosios Umfeld reagierte positiv auf die Nachricht, dass er bei der Sendung mitmacht. «Meine Eltern und meine Brüder stehen hinter immer mir.» Gefreut habe er sich über das Echo seines Geschäfts. «Meine Chefin ist eine treue ‹Bachelorette›-Zuschauerin und begeistert, dass ich in dieser Staffel dabei bin.» Die Teilnahme an der Dating-Show hat Ambrosio einer Knieoperation zu verdanken. «Ich hatte im Dezember einen Eingriff und konnte deswegen nicht an den Bachata-Weltmeisterschaften Anfang Jahr antreten», erzählt er.

Genau in diese Zeit fielen die «Bachelorette»-Dreharbeiten in Thailand. «Als man mich fragte, ob ich mitmachen will, sagte ich zu, weil meine Pläne sowieso geplatzt waren.» Er sieht die Show als Herausforderung. «So kann ich neue Erfahrungen sammeln.» Zudem ist er überzeugt, dass sich tatsächlich Liebe vor der Kamera entwickeln kann. «Bachelorette Andrina und ihr Kenny sind immer noch zusammen. Es kann funktionieren.»

Dass er kein Abenteuer scheut, beweist auch sein bisheriger Lebenslauf. Ambrosio kam in Baden zur Welt und zog als Vierjähriger mit seinen Eltern zurück in die Heimat des Vaters ins kalabrische Städtchen San Giovanni in Fiore. Um selbstständig zu sein und die Eltern nicht um Geld bitten zu müssen, begann er bereits als Teenager mit Gelegenheitsjobs auf dem Bau. Zudem machte er sich in ganz Kalabrien einen Namen als House-Deejay. «Dort unten kennt mich jeder als Fabio Gunnella», sagt Ambrosio.

Als DJ landete er einen House-Hit

Doch nicht nur die Musik, sondern auch das Tanzen haben es ihm angetan. «Ich besuchte zehn Jahre lang eine Tanzschule und lernte Standard- und Latino-Tänze. Am Ende gab ich sogar selbst Kurse und vertrat den Besitzer, wenn dieser abwesend war.» Ihm wurde sogar angeboten, die Schule zu übernehmen.

Ambrosio entschied sich dagegen und zog im Alter von 22 zurück in die Schweiz. «Ich sah keine Zukunft mehr in Süd­italien. Wirtschaftlich geht es der Region schlecht. Mein älterer Bruder wohnte bereits in der Schweiz und so beschloss ich, zurückzukehren.»

In der Schweiz arbeitet er seither als Fugenspezialist. Ambrosio feierte aber auch Erfolge als Produzent. Unter dem Namen Fred Gun schaffte er es mit Edgar Bet und dem Lied «The Vibe» 2014 auf Platz 14 der internationalen House-Charts. Den Traum vom Musikmachen gab er aber bald auf. «Meine damalige Freundin hatte keine Freude, dass ich so viel Zeit in das investiere und deshalb hörte ich ihr zuliebe auf.» Heute bereue er das.

Wer weiss, vielleicht wird das ja Chanelle Wyrsch sein. Sie kennt das Musikgeschäft. Die Bachelo­rette schaffte es im Jahr 2017 bei «Deutschland sucht den Superstar» ins Halbfinal. Ob sie dem Dietiker ihre allerletzte Rose schenkt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Autor

Sibylle Egloff

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