Coronavirus

Erst 34 Gemeinden wollen ihren ZKB-Anteil – Regierung rechnete mit viel mehr Nachfrage

Erst wenige Gemeinden haben ihren Anteil an den ZKB-Millionen beim Kanton abgeholt. (Symbolbild)

Erst wenige Gemeinden haben ihren Anteil an den ZKB-Millionen beim Kanton abgeholt. (Symbolbild)

Die finanzielle Situation in den Gemeinden ist bis jetzt offenbar nicht desolat. Von den 162 Gemeinden haben erst 34 ihren Anteil an den 15 Millionen für Corona-Hilfspakete aus der ZKB-Jubiläumsdividende verlangt.

Bei der Zürcher Finanzdirektion liegen derzeit 15 Millionen Franken aus der ZKB-Jubiläumsdividende bereit. Dieses Geld ist für die Gemeinden vorgesehen, die damit wiederum ihre Corona-Hilfspakete finanzieren können. Aufgeteilt wird es je nach Bevölkerungsstärke.

Der Ansturm auf diese zusätzliche Unterstützung hält sich aber in Grenzen. Wie der Regierungsrat am Freitag mitteilte, haben erst 34 der insgesamt 162 Gemeinden ihren Anteil verlangt. Der Regierungsrat zeigt sich entsprechend überrascht, weil Anfang April wiederholt Kritik laut wurde, dass diese 15 Millionen nicht genug seien.

Allerdings haben die Gemeinden noch Zeit. Sie können ihren ZKB-Anteil bis am 30. September abholen. Sollte es trotzdem noch dazu kommen, dass der Betrag nicht reicht, will der Regierungsrat die Sache neu beurteilen und ihn allenfalls erhöhen.

Die Gemeinden, welche diese zusätzliche Unterstützung abholen, müssen bis Ende April 2021 eine Abrechnung darüber vorlegen, was sie mit dem Geld gemacht haben. Brauchen sie den Betrag nicht vollständig auf, müssen sie das Geld an den Kanton zurückzahlen.

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