Pandemie

Erste Bilanz der Zürcher Gesundheitsdirektion: So halten sich Reiserückkehrer an die Quarantänepflicht

Für die Rückkehr aus Corona-Risikoländern gilt eine Einreisequarantäne. Eine erste Bilanz der Zürcher  Gesundheitsdirektion zeigt, dass diese meist eingehalten wird. (Archivbild)

Für die Rückkehr aus Corona-Risikoländern gilt eine Einreisequarantäne. Eine erste Bilanz der Zürcher Gesundheitsdirektion zeigt, dass diese meist eingehalten wird. (Archivbild)

Die erste Zwischenbilanz der Zürcher Gesundheitsdirektion zur Einreisequarantäne nach den Sommerferien fällt positiv aus: Ein Grossteil der Rückkehrenden hält sich an die Quarantänepflicht. Bisher gab es nur eine Verzeigung.

In den letzten sechs Wochen haben 15'938 Reisende das in fünf Sprachen zur Verfügung stehende Onlineformular ausgefüllt, wie die Gesundheitsdirektion mitteilte. Davon waren am Dienstag noch 5'831 in Quarantäne.

Von insgesamt 1908 Personen, die per Flugzeug gereist waren, erhielt die Gesundheitsdirektion die Daten - 75 Prozent davon dank der Unterstützung der Kantonspolizei, wie es in der Mitteilung heisst. Diese Daten wurden mit denen aus dem ordentlichen Meldeverfahren abgeglichen.

Dabei stellte sich heraus, dass ein knappes Drittel sich nicht per Online-Formular gemeldet hatte. Bei Nachfragen durch die Gesundheitsdirektion zeigte sich, dass die meisten von ihnen der Meinung waren, mit dem Ausfüllen des BAG-Formulars im Flugzeug der Meldepflicht schon nachgekommen seien. Ein Grossteil befand sich in Quarantäne.

Alle anderen Passagiere wurden der Kantonspolizei als Verdachtsfälle gemeldet. Insgesamt waren es bislang 75, die vor Ort überprüft wurden. Ausserdem führt die Polizei bei zufällig ausgewählten Rückkehrenden Kontrollen durch.

Die meisten Meldungen gingen nach einer Rückkehr aus dem Risikoland Spanien ein, gefolgt von Kosovo und Serbien.

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