Kurz nach 21 Uhr hatte sich eine Frau bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich gemeldet, dass ihre Mitarbeiterin nicht zur Arbeit erschienen sei. Die ausgerückten Polizisten entdeckten in der Wohnung des Mehrfamilienhauses dann die vier Toten. Alle Familienmitglieder waren Schweizer. 

Die genauen Umstände der Tat sind gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Zürich noch unklar. Ob der Täter polizeilich bekannt war, etwa wegen häuslicher Gewalt, gibt die Polizei nicht bekannt. Wie es dort auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess, gebe es keine weiteren Informationen zu diesem Gewaltdelikt.  

Familiendrama in Affoltern am Albis

Familiendrama in Affoltern am Albis

Ein Mann soll in Affoltern am Albis zuerst seine Ehefrau und Kinder getötet haben und danach sich selbst. Für die Nachbarn ist das Familiendrama ein Schock.

Angaben zur Tatwaffe und einem möglichen Motiv wollte Marc Besson, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, auf Anfrage dieser Zeitung nicht machen. «Das ist alles Teil der laufenden Untersuchungen.»

Für Kriminalpolizei gearbeitet?

Wie «20 Minuten» am Freitagnachmittag berichtet, handle es sich beim mutmasslichen Täter um einen ehemaligen Kriminalbeamten. Mit seiner Firma habe er unter anderem für diverse Schweizer Polizeikorps, mehrere Bundesämter, Staatsanwaltschaften und sogar für das FBI und die NSA gearbeitet. Gegenüber der Zeitung bestätigt eine Nachbarin: «Er hielt kürzlich einen Vortrag an der Schule und dort war vermerkt, dass er früher bei der Kriminalpolizei war.»

Die Kantonspolizei Zürich wollte sich auf Anfrage dieser Zeitung nicht zu den Rechercheergebnissen von «20 Minuten» äussern. Bis am Montag würden keine weiteren Informationen zu diesem Fall mehr folgen. «Wir liefern dann lieber selbst die Fakten», gab uns der Mediensprecher zu verstehen. (sho/sda)

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