Zürich

Fortschritte auf dem Weg zu neuer Reha-Klinik auf Triemli-Areal

In einer zweiten Phase erfolgt der Umzug in das neue Reha-Gebäude mit 120 Betten auf dem Triemli-Areal. (Archivbild)

In einer zweiten Phase erfolgt der Umzug in das neue Reha-Gebäude mit 120 Betten auf dem Triemli-Areal. (Archivbild)

Auf dem Areal des Stadtspitals Triemli wird seit drei Jahren eine Rehabilitationsklinik geplant. Betrieben wird sie dereinst von der Stiftung Kliniken Valens. Nun beantragt der Stadtrat beim Gemeinderat die Genehmigung des Baurechtsvertrags.

Parallel zum Baurechtsvertrag wird die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtspital Waid und Triemli und der Stiftung Kliniken Valens vertraglich geregelt. Dies teilte der Stadtrat am Mittwoch mit. Im Zusammenarbeitsvertrag sind Grundsätze in den Bereichen Medizin, Supportleistungen und Infrastruktur festgehalten.

Erteilt die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich der Stiftung Kliniken Valens die entsprechenden Leistungsaufträge, wird der Reha-Betrieb in einer ersten Phase mit rund 50 Betten und einem begrenzten Leistungsumfang in den bestehenden Gebäuden des Stadtspitals Triemli aufgenommen. In einer zweiten Phase erfolgt der Umzug in das neue Reha-Gebäude mit 120 Betten auf dem Triemli-Areal.

Die Rehabilitationsklinik soll voraussichtlich Ende 2024 den Betrieb aufnehmen. Der Neubau sollt Patientinnen und Patienten aus Zürich einen einfachen und nahen Übergang vom Akutspital in die Rehabilitation bieten.

Hüllen-Wettbewerb entschieden

Das Bauvorhaben ist in zwei Projektteile gegliedert - «Städtebauliche Setzung, Rohbau und Hülle» (Architektur und Bauingenieurwesen) sowie «Ausbau und Gebäudetechnik» (Generalplanungsteam inklusive Spitalplanung).

Für das zu neue Reha-Gebäude hat die Stiftung Kliniken Valens das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich mit einem Architekturwettbewerb im offenen Verfahren für den Teilbereich «Städtebauliche Setzung, Rohbau und Hülle» beauftragt.

Das Siegerprojekt «Graceland» des Teams von Franziska und Sebastian Müller Architekten und Pfyl Partner AG Ingenieure aus Zürich überzeugte die Jury mit einer «einladenden Fassade.» Das Reha-Gebäude vermittele architektonisch zwischen dem alten und neuen Bettenhaus des Stadtspitals und gliedere sich gut in die bestehende Triemli-Anlage ein, schreibt der Stadtrat.(sda)

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