Dietikon

«Giovanni sehe ich fast jeden Tag» – die meisten Bachelorette-Konkurrenten interessieren Fabio Ambrosio aber nicht mehr

Ex-Bachelorette-Kandidat Fabio Ambrosio aus Dietikon richtet den Blick in die Zukunft: Er will bald eine Familie gründen.

Ex-Bachelorette-Kandidat Fabio Ambrosio aus Dietikon richtet den Blick in die Zukunft: Er will bald eine Familie gründen.

Der Dietiker Ex-Bachelorette-Kandidat Fabio Ambrosio hat in der Dating-Sendung zwar nicht seine Traumfrau gefunden, dafür aber Freundschaften geschlossen.

Seit dem Ende der Bachelorette-Staffel im Juni ist es ruhig geworden um den Dietiker Kandidaten Fabio Ambrosio. Der temperamentvolle Romantiker schied in der siebten Folge der Sendung auf 3+ aus. Bachelorette Chanelle Wyrsch begründete ihren Entscheid damit, dass ihre Gefühle nicht gleich stark seien wie die von Ambrosio. Obwohl sich Wyrsch und Staffelsieger Mike bereits wieder getrennt haben, sei die Bachelorette für ihn kein Thema mehr. «Ich habe keinen Kontakt mehr zu Chanelle», sagt der Italiener. «Ich habe schnell gemerkt, dass das zwischen uns nichts wird.»

Das klang in der siebten Folge der Show noch anders, als Ambrosio mit einem Brief ein letztes Mal um die Bachelorette kämpfte. «Ich hatte Chanelle gern. Dass ich ihr einen liebevollen Entschuldigungsbrief geschrieben habe, ist aber einfach meine Art und heisst nicht, dass ich verliebt war», erklärt er. Zu den Tränen in seiner letzten Nacht der Rosen sagt er: «Ich fand es schade, die Freunde, die ich gefunden habe, und das tolle Team zu verlassen. Wir waren während des Drehs wie eine Familie und mir wurde klar, dass ich viele davon nicht mehr sehen werde.» Wie Ferien seien die Dreharbeiten in Thailand nicht gewesen, sagt Ambrosio. Die Teilnahme sei eine schöne Erfahrung gewesen, das ständige Filmen aber sehr anstrengend.

«Ich habe von Anfang an geahnt, wer Chanelle gefällt und demnach im Finale stehen wird. Auch dass Mike Chancen auf den Sieg hatte, habe ich gespürt», sagt Ambrosio. Ebenso eindeutig war für ihn auch, dass die Beziehung nicht halten würde: «Auf den ersten Blick passen die beiden zusammen, auf lange Sicht aber nicht.»

Wegen Knie die Eltern in der Heimat nicht besucht

Kurz vor Beginn der Dreharbeiten wurde Ambrosio am Knie operiert. Weil seine Beschwerden bis heute anhalten, habe er diesen Sommer auf einen Besuch seiner Heimat Kalabrien verzichtet. Seine Eltern, die dort leben, hätten die Coronakrise bisher gut überstanden. «Meine Mutter gehört zur Risikogruppe. Sie und auch mein Vater haben sich vorbildlich an die Regeln gehalten.» Wegen seines Knies sei er zurzeit auch nicht am Arbeiten. Er will eine Umschulung machen, um vielleicht bei der SBB oder der Polizei arbeiten zu können, statt wie bisher als Fugenspezialist.

«Weil ich nun Zeit habe, trainiere ich wieder mehr im Fitnessstudio», erzählt Ambrosio. Sport liege ihm sehr am Herzen und er tanze immer noch leidenschaftlich. Auch seine Herzensdame sollte fit sein: «So übertreiben wie ich muss sie es aber nicht mit dem Trainieren», sagt er. Ansonsten hat Ambrosio, der immer noch single ist, nur eine vage Vorstellung von der Erscheinung seiner Traumfrau. «Ich stehe auf dunkle Haare und schöne Augen.» Natürlichkeit sei bei einer Frau ebenfalls ein Muss. «Heute sehen alle Frauen gleich aus und haben gemachte Augenbrauen und Lippen.» Er wolle nichts Oberflächliches.

Wichtiger sei, dass der Charakter und die Chemie stimmen würden. «Meine Mutter sagt immer, ich solle keine Perfektion suchen, weil es die nicht gebe», sagt Ambrosio. «Ich suche aber keine perfekte Frau, sondern eine, mit der es einfach passt.» Und seine Zukünftige müsse es ernst meinen: «Ich bin 33 Jahre alt und habe keine Zeit mehr für Spielchen. Ich will bald eine Familie gründen.»

Seit seiner Teilnahme würden ihn viele Frauen anschreiben. «Ich geniesse es, auf der Strasse angesprochen zu werden. Viele haben aber keine ernsten Absichten.» An oberflächlichen Freundschaften habe er kein Interesse. Deshalb pflege er auch nur noch zu wenigen Bachelorette-Konkurrenten Kontakt. «Giovanni sehe ich fast jeden Tag. Auch Mattia und Robert treffe ich noch», sagt er. «Den meisten Mitkandidaten folge ich aber nicht einmal auf Instagram, weil es mich nicht interessiert, was sie machen.»

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