Winterthur

Jetzt kann sich das Theater-Publikum Aktien kaufen

Das Theater will mit den Mitteln die Eigenkapitalbasis verstärken und künftige Investitionen in die technische Infrastruktur finanzieren. (Archivbild)

Das Theater will mit den Mitteln die Eigenkapitalbasis verstärken und künftige Investitionen in die technische Infrastruktur finanzieren. (Archivbild)

Durch die Kapitalerhöhung des Theaters in Winterthur ist es möglich, sich finanziell an der Aktiengesellschaft zu beteiligen. Das Theater will künftige Investitionen in die technische Infrastruktur finanzieren.

Das Publikum des Theaters Winterthur kann künftig seine Verbundenheit mit dem Theaterbetrieb auch finanziell bekunden. Eine Kapitalerhöhung bietet die Möglichkeit, sich finanziell an der Aktiengesellschaft zu beteiligen. 1500 Namenaktien im Wert von je 500 Franken sind zu vergeben. Das Theater Winterthur, seit 1979 als städtische Abteilung geführt, wurde kürzlich in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft überführt. Das Aktienkapital beträgt gemäss einer Mitteilung von gestern derzeit 1,5 Millionen Franken und ist in 3000 Namenaktien von je 500 Franken eingeteilt.

Mit einer Kapitalerhöhung ergebe sich nun für die Öffentlichkeit erstmals die Möglichkeit, die Verbundenheit zum Theater und der Kulturstadt zu bekunden und sich am Theater zu beteiligen, schreibt dieses. Vorgesehen ist eine Ausgabe von maximal 1500 Namenaktien. Das Theater will mit den Mitteln die Eigenkapitalbasis verstärken und künftige Investitionen in die technische Infrastruktur finanzieren.

Die Vorteile für die Aktionäre sind jedoch nur ideeller Natur: Eine Dividende wird nicht ausgerichtet. Vorgesehen seien jedoch eine Aktionärshotline für Kartenbestellungen und spezielle Angebote.

Die Aktienzeichnung beginnt am Freitag anlässlich der Premiere von «Die Zauberflöte» und läuft bis zum 31. Dezember. Aktien können jeweils vor den Vorstellungen an der Theaterkasse oder auch postalisch gezeichnet werden. (sda)

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