Weiningen/Geroldswil

Leitung zwischen Weiningen und Geroldswil wird nicht gekappt – trotz neuem Wasserreservoir

Das neue Wasserreservoir Gubrist im Weininger Gebiet Holeeberen soll im Sommer in Betrieb gehen. Dieses Lächeln kommt von Herzen: Der Dietiker Fabio Ambrosio strahlt übers ganze Gesicht, als er aus dem Auto steigt und die Bachelorette Chanelle Wyrsch erstmals sieht – dann tanzt er los.

Das neue Wasserreservoir Gubrist im Weininger Gebiet Holeeberen soll im Sommer in Betrieb gehen. Dieses Lächeln kommt von Herzen: Der Dietiker Fabio Ambrosio strahlt übers ganze Gesicht, als er aus dem Auto steigt und die Bachelorette Chanelle Wyrsch erstmals sieht – dann tanzt er los.

Obwohl Weiningen bald ein neues eigenes Hochzonen-Wasserreservoir hat, wird die alte Leitung nicht gekappt.

Im Sommer soll das Wasser­reservoir Gubrist, das derzeit im Gebiet Holeeberen in Weiningen am Entstehen ist, fertig­gestellt sein. Mit dem neuen Reservoir soll sichergestellt werden, dass höher gelegene Gebäude, vornehmlich solche in Weiningen, aber auch einige in Unterengstringen, einen ausreichenden Wasserdruck haben. Einhergehend mit der Fertigstellung des Bauwerkes wird eine neue Hochzone in Weiningen inklusive des Gebiets Haslern ausgeschieden. Diese wird künftig über das Reservoir Gubrist versorgt.

Noch erhält das Gebiet Haslern Wasser vom gleichnamigen Reservoir in Geroldswil. Möglich macht dies eine rund einen Kilometer lange Verbindungsleitung zwischen den beiden Gemeinden. Diese soll trotz der Zonenumstellung weiter betrieben und nicht getrennt werden, wie die Gemeinde Geroldswil in einer Mitteilung schreibt. «Es entsteht somit eine gemeinsame Hochzone, die im Bedarfsfall eine gegenseitige Wasserabgabe ermöglicht», heisst es dort.

Die beiden Hochzonen würden damit über ein zweites Standbein verfügen, das die Störungs­sicherheit und den Löschschutz weiter verbessere. Um den Wasseraustausch zwischen den beiden Hochzonen zu messen, soll nun unterhalb des alten Reservoirs Bittenloo ein Messschacht erstellt werden.

Gemäss Kostenvoranschlag ist für dessen Erstellung und die Einbindung in die Steuerung mit Kosten in der Höhe von knapp 66'000 Franken zu rechnen. Diese Kosten sollen je zur Hälfte durch die beiden Wasserversorgungen übernommen werden. Der Gemeinderat Geroldswil hat deshalb einen Kredit in Höhe von 35'000 Franken genehmigt, heisst es in der Mitteilung. 

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