Zürich

Massnahmen: So hält sich die ­Bevölkerung an die Corona-Regeln

Die Kantonspolizei Zürich musste mehrmals ausrücken, weil sich Menschen nicht an die Regeln hielten. (Symbolbild)

Die Kantonspolizei Zürich musste mehrmals ausrücken, weil sich Menschen nicht an die Regeln hielten. (Symbolbild)

Die Zürcher haben die neuen Regeln zum Schutz vor dem Corona-­Virus gut eingehalten – zu ­diesem Schluss kommt die ­Kantonspolizei. Wie sie gestern mitteilte, gingen bei ihr rund 140 Meldungen ein, weil jemand die Abstandsregeln oder die Höchstzahl von fünf Personen verletzt haben soll.

Etwa 100 Meldungen betrafen vor allem jugendliche Gruppierungen in der Öffentlichkeit. Oft lösten sich diese aber auf bis zum Eintreffen der Polizei. Wo nicht, suchten die Polizisten das Gespräch mit ihnen und appellierten an ihre soziale Verantwortung. Die Jugendlichen hätten sich dann grösstenteils einsichtig gezeigt und sich auf den Heimweg gemacht. Nur vereinzelt kam es zu Wegweisungen.

Die Bäckeranlage wurde gestürmt

Auch die Stadtpolizei Zürich musste mehrmals ausrücken, weil sich Menschen nicht an die Regeln hielten. Bei der Bäckeranlage im Kreis 4 traf sie am Samstag auf rund 20 Leute, die in den abgesperrten Park eindringen wollten. Die Polizei kontrollierte mehrere Personen und verfügte Wegweisungen. Auch beim Gemeinschaftszen­trum (GZ) Heuried trafen Polizisten auf eine Gruppe von rund 20 Personen. Diese beschimpften die Polizisten und flüchteten. Nachdem sich die Stadtpolizei zurückgezogen hatte, kamen sie zurück. Mehrere Patrouillen wiesen sie dann vom GZ weg.

Die Stadtpolizei Winterthur hatte ebenfalls zu tun: Unter anderem verzeigte sie den Betreiber einer Bar, der sein Lokal verbotenerweise geöffnet hatte.

Es gab auch Fehlalarme. So wurde die Stadtpolizei am Samstagmorgen informiert, dass maskierte Personen in ein Hörgerätegeschäft im Kreis 11 einbrechen würden. Dabei handelte es sich um Arbeiter mit Schutzmasken, die unter Einhaltung aller Regeln das Geschäft umbauten. 

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