Nach Lawinen und Murgängen ist in der Gemeinde Zernez GR Kulturland grossflächig verschüttet gewesen. Zudem wurden Bachverläufe zugeschüttet und beschädigt. Für die betroffenen Bergbauern sind Weideflächen, die nicht mehr genutzt werden können, natürlich existenzbedrohend.

Die betroffenen Kantone und Gemeinden sind mit dem Beheben dieser Schäden jeweils stark gefordert. Sie können sie mit eigenen Mitteln nicht vollumfänglich oder innerhalb nützlicher Frist beheben. Ende April stellte daher das Amt für Militär und Zivilschutz des Kantons Zürich an die Zivilschutzorganisationen des Kantons ein freiwilliges Nothilfegesuch um sogenannte «überörtliche Unterstützung». 44 Angehörige des Zivilschutzes aus verschiedenen Organisationen standen nun über zwei Wochen in Zernez im Einsatz. Die Zivilschutzorganisation Region Dietikon stellte dabei das grösste Kontingent – sie half mit neun Angehörigen bei den Instandstellungsarbeiten tatkräftig mit. «Dabei zeigte sich einmal mehr, dass der Bevölkerungsschutz von der kantonsübergreifenden Solidarität lebt», schreibt Kommandant Sandro Magistretti in einer Mitteilung. (og)