Fussball

Nach Schlägerei bei Juniorinnen: 200 Franken Busse für den FC Dietikon und Spielsperren gegen drei Spielerinnen

Juniorinnen des FC Dietikon und FC Langnau waren vor knapp zwei Wochen nach Spielende aufeinander losgegangen.

Anfang Monat waren B-Juniorinnen des FC Dietikon und des FC Langnau aufeinander losgegangen. Nun hat der Fussballverband der Region Zürich (FVRZ) Sanktionen beschlossen. «Gegen die beiden Haupttäterinnen des FC Langnau und des FC Dietikon wurde eine Strafe von drei Spielsperren verhängt», sagt Willy Scramoncini, Leiter der Abteilung Spielbetrieb des FVRZ. Eine weitere Spielerin des FC Dietikon wurde wegen unsportlichen Verhaltens für zwei Spiele gesperrt.

Zudem muss der FC Dietikon eine Busse in der Höhe von 200 Franken bezahlen. «Grund dafür ist das Verhalten der Fans während des Vorfalls», erklärt Scramoncini. Diese hätten die Rauferei weiter angeheizt.

Eine Rüge gab es auch für den Schiedsrichter, der den Zwischenfall nicht in seinem offiziellen Spielbericht erwähnt hatte. Scramoncini stellt klar: «Natürlich sind solche Szenen unschön und schaden dem Fussball. Aber unter den Teppich kehren darf man sie auf keinen Fall.» Der Vorfall ereignete sich nach einem Match der beiden Mannschaften auf dem Platz der Dietiker Primework-Arena Anfang Monat. Dabei gingen zwei Spielerinnen aufeinander los. Schiedsrichter und Betreuer mussten die Teenager trennen. Eine dritte Spielerin war verbal in den Konflikt involviert.

Die Szenen wurden später durch ein Video publik, das ein Leserreporter dem «Blick» schickte. (FPR)

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