Winterthur

Neugestaltung des Merkurplatzes – Winterthur pflanzt nach Ostern einen «Urban Forest»

Holzbänke und Sträucher sollen das Gefühl eines «Urban Forest» vermitteln: Die Stadt Winterthur will den Merkurplatz neu gestalten.

Holzbänke und Sträucher sollen das Gefühl eines «Urban Forest» vermitteln: Die Stadt Winterthur will den Merkurplatz neu gestalten.

Trotz Coronakrise führt die Stadt Winterthur wenn immer möglich Bauarbeiten durch. Ein Projekt, das nach Ostern in Angriff genommen wird, ist die Neugestaltung des Merkurplatzes beim Stadtpark. Dort soll ein «Urban Forest» entstehen.

Anstelle der runden Sitztröge aus Beton sollen neu Pflanzenbehälter mit einheimischen Bäumen, Sträuchern und Stauden ein Gefühl wie im Wald vermitteln. Grosse Sitzbalken aus Holz sollen zum Verweilen in diesem «Urban Forest» einladen - sobald das Verweilen im öffentlichen Raum wieder erlaubt ist.

Geplant sind gemäss einer Mitteilung der Stadt vom Dienstag auch mehr Verpflegungs-Möglichkeiten. Neben den bisherigen Imbiss-Wägen wird die «Taverne zum Kreuz» ihren Garten öffnen und neu auch Take-Away-Essen anbieten.

Die Taverne beteiligt sich deshalb auch an den Kosten für die Bauarbeiten. Auch das Einkaufszentrum am Stadtgarten übernimmt einen Teil. Die Stadt Winterthur muss somit nur die Hälfte der Kosten bezahlen, obwohl es sich um einen öffentlichen Platz handelt. Die Arbeiten dauern rund vier Wochen und sollen noch im Mai abgeschlossen werden.

Die Gestaltung des Merkurplatzes war in den vergangenen Jahren immer wieder Thema. Der Musikpavillon entwickelte sich zum Treffpunkt für Randständige, Anfang der 2000er-Jahre bildete sich zwischenzeitlich eine Drogenszene. Heute stehen dort mehrere Imbiss-Stände.

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