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Polizei kontrolliert illegale Biketrails im Sihlwald – 7 Biker und 3 Fussgänger verzeigt

Radfahren ist nur auf befestigten Strassen und Wegen erlaubt. Wer abseits unterwegs ist, schädigt den Waldboden und stört die Wildtiere. (Symbolbild)

Radfahren ist nur auf befestigten Strassen und Wegen erlaubt. Wer abseits unterwegs ist, schädigt den Waldboden und stört die Wildtiere. (Symbolbild)

Die Ranger der Stiftung Wildnispark Zürich haben am Wochenende zusammen mit der Kantonspolizei eine Kontrolle auf illegalen Biketrails im Sihlwald durchgeführt. Mit 60 Personen wurden Gespräche geführt, 7 Biker sowie 3 Fussgänger wurden verzeigt.

Im Sihlwald stehen insgesamt 56 Kilometer Radwege zur Verfügung. Darunter gibt es auch schmalere Wege, die eine Alternative zu den illegalen Biketrails darstellen. Dies teilte der Wildnispark am Montag mit.

Die zwei illegalen Biketrails befinden sich in der Nähe des Schweikhofs. Sie führen mitten durch den Wald und werden seit mehreren Jahren von Bikern befahren. Eine vorübergehend installierte Zählstelle registrierte zwischen 2200 und 2800 Fahrten pro Jahr.

Mehrere Anstrengungen der Stiftung Wildnispark Zürich, die Nutzerinnen und Nutzer aufzuklären und das Befahren der illegalen Trails zu verhindern, blieben erfolglos.

Nicht nur im Sihlwald, sondern in allen Wäldern des Kantons Zürich gilt: Reiten und Radfahren ist nur auf befestigten Strassen und Wegen, nicht aber auf Trampelpfaden oder gar abseits der Wege, erlaubt. Wer abseits unterwegs ist, schädigt den Waldboden und stört die Wildtiere.

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