Wählen und Gewinnen
30 Vorschläge, 6 Kandidaten: Wer wird Limmattaler des Jahres 2019?

Die Redaktion hat die Nomination für den Limmattaler des Jahres vorgenommen – jetzt entscheiden Sie.

Sandro Zimmerli, Florian Schmitz, Sibylle Egloff
Drucken
Teilen
Letztes Jahr wurde Margrit Gähwiler zur Limmattalerin des Jahres gewählt. Ihren Preis, ein Gutschein für eine Übernachtung auf dem Stoos, schenkte sie SP-Gemeinderat Roger Seger, der bei der Wahl auf dem zweiten Platz landete.

Letztes Jahr wurde Margrit Gähwiler zur Limmattalerin des Jahres gewählt. Ihren Preis, ein Gutschein für eine Übernachtung auf dem Stoos, schenkte sie SP-Gemeinderat Roger Seger, der bei der Wahl auf dem zweiten Platz landete.

Claudio Thoma

Die Tage werden kürzer, das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch 2019 hat kleinere und grössere Geschichten geschrieben, die berührten, erstaunten oder für Aufsehen sorgten. Dahinter stehen Menschen, die durch ihren Einsatz etwas Besonderes für die Allgemeinheit geleistet haben. Das soll gewürdigt werden. Deshalb nominiert die Redaktion der Limmattaler Zeitung jedes Jahr sechs Personen oder Personengruppen, die sie zur Wahl für die Limmattalerin oder den Limmattaler des Jahres vorschlägt.

2019 war die Auswahl wieder gross. Die Redaktionsmitglieder wählten in einer ersten Runde 30 Personen, deren Einsatz sie emotional bewegte, deren Gestaltungswille und Leistung sie beeindruckte oder deren Engagement über die Jahre sie würdigen wollen. Dann folgte die Wahl. Jedes Redaktionsmitglied hatte sechs Stimmen. Schon im ersten Wahlgang setzten sich vier Personen klar durch. In einer zweiten Runde wurden die zwei verbliebenen Plätze im Teilnehmerfeld vergeben.

Mitmachen und gewinnen

Die Redaktion hat 6 Personen für die Wahl zum Limmattaler des Jahres nominiert. Nun sind Sie an der Reihe. Wer hat den Titel verdient? Schicken Sie eine Postkarte mit dem Stichwort «Limmattaler des Jahres», dem Namen Ihres Favoriten sowie Ihrer Adresse und Telefonnummer an: Limmattaler Zeitung, Redaktion Heimstrasse 1, 8953 Dietikon. Oder senden Sie ein E-Mail mit dem Betreff «Limmattaler des Jahres», Ihrem Favoriten sowie Ihrer Adresse und Telefonnummer an:
redaktion@limmattalerzeitung.ch. Wer abstimmt, nimmt an der Verlosung einer Übernachtung für 2 Personen im Hotel Rigi Kaltbad inkl. Frühstück, Nachtessen und Eintritt ins Mineralbad mit Spa teil. Der Gewählte darf mit Begleitung eine Nacht im Seminar und Wellnesshotel Stoos (Halbpension) verbringen. Einsendeschluss ist der 9. Dezember 2019 (Datum des Poststempels). Jede Person darf nur eine Stimme abgeben. Es wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (liz)

Diese sechs Kandidaten stehen zur Auswahl:

Basil Caduff 30 Jahre im Dienste des «Limmi» Im Spital Limmattal ging Ende Juli eine Ära zu Ende. Basil Caduff wurde pensioniert. Er arbeitete über 30 Jahre im «Limmi», zunächst zwei Jahre als Oberarzt, danach sechs Jahre als Leitender Arzt und Chefarzt-Stellvertreter. Seit 1996 leitete er die Geschicke des Spitals als Chefarzt der medizinischen Klinik. Dabei hatte der 65-Jährige so einige Herausforderungen zu meistern. So etwa 2003, als das «Limmi» finanziell in Schieflage geriet und es zu rund 30 Entlassungen kam oder 2010, als es Bestrebungen gab, das Spital zu privatisieren. Jahrelang begleitet und geprägt hat Caduff den Neubau des Spitals. Der Umzug vom alten ins neue «Limmi» erfolgte Ende 2018. (sib)
6 Bilder
Mayara Erismann Zusammen mit vielen Helfern 2019 war auch das Jahr des Frauenstreiks. Landesweit gingen am 14. Juni weit über hunderttausend Menschen auf die Strasse, um für Gleichberechtigung zu demonstrieren. Nich gestreikt wurde an der Kantonsschule Limmattal. Dafür organisierte dort die Weininger Schülerin Mayara Erismann mit Mitschülerinnen einen Frauentag. Damit wollte sie aufzeigen, weshalb es immer noch wichtig ist, für Gleichberechtigung zu kämpfen. Mayara Erismann und ihre Kolleginnen fordern unter anderem, dass Frauen etwa in Geschichte und Naturwissenschaften mehr thematisiert werden. Auch über Gender und Sex sollen an der Schule gesprochen werden. (zim)
Daniel Issler Die Limmattalbahn nimmt Fahrt auf Er gilt als «Mister Limmattalbahn» – und damit ist er auch als «Mister Baustellen» verschrien: Daniel Issler eckt in seiner Funktion als Geschäftsführer der Limmattalbahn AG bei den Stadtbahn-Gegnern an. Doch mit seiner ruhigen, besonnenen Art hat er es geschafft, das Projekt in gute Bahnen zu lenken. In Schlieren, wo die erste Bauetappe in diesem Jahr feierlich eingeweiht werden konnte, blieben die Probleme während der Bauerei weitgehend aus. In Urdorf und Dietikon sind derzeit die Einschnitte gross, die Verkehrsteilnehmer müssen Umwege in Kauf nehmen. Doch auch die zweite Etappe dürfte trotz ihrer Komplexität termingerecht in Betrieb gehen. (og)
Paiva Er führte den FCD auf die Erfolgsspur Im Sommer 2018 wurde aus dem Spieler João Paiva der Trainer João Paiva. Ein Jahr später durfte er sich dann schon Aufstiegstrainer nennen. Mit einem 1:0 Auswärtserfolg gegen Muri sicherte sich der FC Dietikon in der zweitletzten Runde den Aufstieg in die 1. Liga. Damit kehrten die Dietiker Fussballer in jene Liga zurück, aus der sie drei Jahre zuvor abgestiegen waren. Zu verdanken hatten die Dietiker ihren Erfolg ihrem neuen Trainer und einer schier unglaublichen Serie: Von Mitte Oktober bis Mitte Mai, also sieben Monate lang, blieben die Limmattaler ungeschlagen. Von den zwölf Partien, die sie in dieser Phase bestritten, gewannen sie elf. (zim)
Alina Pätz Curlerin gewinnt drittes WM-Gold Im WM-Finale zwischen der Schweiz und Schweden am 24. März stand es 7:7. Dann sicherte Alina Pätz mit dem allerletzten Stein des Turniers dem Curlingclub Aarau den 8:7-Sieg und die Goldmedaille. In Dänemark gewann die Urdorferin nach 2012 und 2015 bereits zum dritten Mal WM-Gold. Nach 2015 musste die 29-Jährige mit Baden Regio auch wegen der starken nationalen Konkurrenz einige schwierige Jahre durchstehen. Doch seit ihrem Zusammenschluss mit Silvana Tirinzoni in Aarau scheinen die Curlerinnen nicht mehr zu stoppen und krönten sich in Silkeborg mit dem Weltmeistertitel. Das grosse Ziel des Teams sind die Olympischen Spiele 2022. (flo)
Rolf Wild Dank ihm lacht Schlieren Stellvertretend fürs ganze Organisationskomitee und alle Helferinnen und Helfer ist Rolf Wild als Limmattaler des Jahres 2019 nominiert. Mit dem Schlierefäscht brachten der OK-Präsident und sein Team das Limmattal in Feierlaune. Dreieinhalb Jahre dauerten die Vorbereitungen für das grosse Fest. Rund 50 Sitzungen hielt das Organisationskomitee in dieser Zeit, damit sich Schlieren während zehn Tagen in eine Festhütte verwandeln konnte. Gegen 100000 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg ans Fest und feierten friedlich eine grosse Party . Für Rolf Wild war es das dritte Schlierefäscht, das er als OK-Präsident mitorganisierte. (zim)

Basil Caduff 30 Jahre im Dienste des «Limmi» Im Spital Limmattal ging Ende Juli eine Ära zu Ende. Basil Caduff wurde pensioniert. Er arbeitete über 30 Jahre im «Limmi», zunächst zwei Jahre als Oberarzt, danach sechs Jahre als Leitender Arzt und Chefarzt-Stellvertreter. Seit 1996 leitete er die Geschicke des Spitals als Chefarzt der medizinischen Klinik. Dabei hatte der 65-Jährige so einige Herausforderungen zu meistern. So etwa 2003, als das «Limmi» finanziell in Schieflage geriet und es zu rund 30 Entlassungen kam oder 2010, als es Bestrebungen gab, das Spital zu privatisieren. Jahrelang begleitet und geprägt hat Caduff den Neubau des Spitals. Der Umzug vom alten ins neue «Limmi» erfolgte Ende 2018. (sib)

Zur Verfügung gestellt

Nachfolger von Margrit Gähwiler gesucht

Nun sind Sie, liebe Limmattaler Leserinnen und Leser, an der Reihe. Sie bestimmen, wer den Titel der Limmattalerin oder des Limmattalers des Jahres verdient hat. 2018 hatte Margrit Gähwiler aus Oetwil die Wahl gewonnen. Mehr als 50 Jahre lang hat sie sich der gemeinnützigen Arbeit verschrieben. Sie präsidierte den Frauenverein, den Samariterverein in Oetwil, im Limmattal und im Kanton Zürich. Nochmals ein Jahr zuvor gewann Jackie Rubi die Wahl, die mit ihrem Orgelsurium in Unterengstringen auch weit über das Limmattal hinaus begeisterte.

2016 ging der Titel an Beatrice und Charles Rätz. Das Ehepaar überzeugte durch sein freiwilliges Engagement für ein sauberes Urdorf. 2015 nahm Thomas Mattle den Preis stellvertretend für das gesamte Organisationsteam des Regionalturnfests in Weiningen entgegennahm. 2014 kam die Ehre dem Ehepaar Josef und Silvia Zihlmann zu, das sich seit Jahren für rumänische Strassenhunde einsetzt.

Weitere Gewinner waren Food-Waste-Aktivistin Hélène Vuille (2013) Drogist Philipp Locher (2012), Schwester Elisabeth Müggler (2011), Bibliothekarin Heidi Berri (2010) und Schützenkönig Yves Miller (2009).

Aktuelle Nachrichten