Extrem schief ragt die grosse Rottanne zwischen zwei Gebäuden der Primarschule Rebberg-Gubrist in die Höhe. Ganz oben in der Baumkrone wachsen die Äste nur noch vereinzelt. «Eine lichte Baumkrone ist meist ein Zeichen, dass ein Baum die besten Jahre schon hinter sich hat», sagt Peter Rieser. Der Förster der Gemeinden Ober- und Unterengstringen hat die Tanne untersucht und festgestellt, dass sie an Stammfäulnis leidet. «Das ist ein Pilz, der den Stamm angreift und aushöhlt. Der Baum verliert dadurch an Stabilität.» Da sich die Krankheit bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befinde, muss die Rottanne gefällt werden, teilte die Gemeinde mit. «Das wird nicht ganz einfach, da die Rottanne sehr nahe bei zwei Gebäuden steht», sagt Rieser. Deshalb müsse bei der Krone begonnen und der Baum Stück für Stück gefällt werden. Dies soll noch während der Sommerferien geschehen, sagt Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther. «So entsteht auch kein Risiko für die Schülerinnen und Schüler.»

Nebst der Rottanne müssen auch zwei Ahornbäume gefällt werden, die oberhalb der Schule an der Rebbergstrasse stehen. «Die zwei Bäume haben die Trockenheit der letzten beiden Jahre nicht überstanden», sagt Rieser. Nun bestehe die Gefahr, dass Äste hinunterfallen könnten. «Da auf der Rebbergstrasse noch Bauarbeiten stattfinden, werden die Fällungen voraussichtlich im September während der Schulferien vorgenommen», sagt Ebnöther. Die Gemeinde teilte zudem mit, dass Ersatzpflanzungen geplant sind.