Bergdietikon
Der Samichlaus freute sich an der Waldweihnacht über kreative Kinderreime

Nach einem Jahr Unterbruch sorgte die Waldweihnacht in Bergdietikon wieder für viele leuchtende Kinderaugen. Knapp 100 Menschen nahmen teil.

Samuel Ruesch und Florian Schmitz
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Es sei fehlerfrei vorgetragen worden, sagte der Samichlaus anschliessend.

Es sei fehlerfrei vorgetragen worden, sagte der Samichlaus anschliessend.

zvg

Seit 1975 organisierte die Dorfgemeinschaft Bergdietikon 45 Jahre hintereinander die Waldweihnacht. Die 46. Ausgabe war allerdings eine ganz besondere, weil die Waldweihnacht nach einem pandemiebedingten Unterbruch im vergangenen Jahr heuer wieder stattfinden konnte. Entsprechend aufgeregt und voller Vorfreude warteten viele Kinder mit ihrer Familie um den grossen Weihnachtsbaum auf den Samichlaus. Dank der schönen Beleuchtung und dem Schnee aus den letzten Tagen herrschte eine märchenhafte Stimmung am Waldrand.

An der Waldweihnacht spielten die Bläser der Harmonie Berikon.

An der Waldweihnacht spielten die Bläser der Harmonie Berikon.

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Während die Bläser der Harmonie Berikon spielten, erspähten erste Kinder, wie sich der Samichlaus zusammen mit dem Schmutzli und einer Dienerin aus der Ferne näherte. Ihre Augen wurden gross und begannen zu leuchten. «Wer kann dem Samichlaus einen Vers aufsagen?», fragte er in die Runde.

Viele Kinder sagten ihre Sprüche auf und wurden mit einem Chlaussack beschenkt. Dabei waren sie kreativ und trugen auch längere Reime und kleine Lieder vor. Die Kinder hätten ohne Fehler vorgetragen, zeigte sich der von der St.Nikolaus Gesellschaft Spreitenbach gestellte Samichlaus beeindruckt.

Waldweihnacht Bergdietikon

Waldweihnacht Bergdietikon

Zvg / Limmattaler Zeitung

Es sei klar, dass wegen der herrschenden Einschränkungen etwas weniger Menschen kommen würden, sagte Paul Meier, Präsident der Dorfgemeinschaft Bergdietikon. Deshalb sei er sehr zufrieden mit den knapp 100 erschienen Teilnehmenden. Wegen der Coronapandemie musste der Samichlaus dieses Jahr auch auf seinen üblichen Abstecher ins Wohn- und Pflegeheim Egelsee verzichten. Das sei natürlich bedauerlich, sagte Meier. Aber umso mehr freue er sich, dass der Anlass überhaupt stattfinden konnte und für viele glückliche Kinderherzen sorgte.

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