Dietikon

Besuchsverbot: Drei Coronafälle in Dietiker Altersheim

AGZ Dietikon, Alters- und Gesundheitszentrum, Terrasse, Senioren

Im Alters- und Gesundheitszentrum AGZ in Dietikon sind Coronafälle bestätigt worden. Es gilt aber sofort ein Besuchsverbot.

AGZ Dietikon, Alters- und Gesundheitszentrum, Terrasse, Senioren

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Gesundheitszentrums in Dietikon dürfen ab sofort keinen Besuch mehr erhalten: Es sind gemäss einer Mitteilung der Stadt mehrere Coronafälle bestätigt worden.

Im Dietiker Alters- und Gesundheitszentrum (AGZ) sind am Mittwoch drei Bewohnende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es gelten für die betroffenen Stationen ärztlich verordnete Quarantänen und ein von der Gesundheitsdirektion angeordnetes Besuchsverbot, wie die Stadt am Donnerstag mitteilte. In einigen Ausnahmefällen, etwa in palliativen Situationen, bleiben gemäss Mitteilung Besuche dennoch weiterhin möglich.

Es sei sofort ein ganzes Bündel von Massnahmen eingeleitet worden, sagt AGZ-Leiter An­dreas Schlauch. Die am Coronavirus erkrankten Bewohnenden seien natürlich isoliert worden, und alle Bewohnenden und Mitarbeitenden werden getestet. Das Contact-Tracing prüft derzeit die Besucher- und Kontaktlisten des AGZ und ordnet, wo angezeigt, Quarantänen an.

So schnell als möglich wieder Besuche ermöglichen

«Auf die Vorsichtsmassnahmen bekam ich praktisch keine negativen Reaktionen, alle zeigen viel Verständnis», sagt der AGZ-Leiter. Im Vergleich zur ersten Welle, in der im Dietiker Alters- und Gesundheitszen­trum keine positiven Fälle auftraten, verfüge er nun über einen grösseren Handlungsspielraum, sagt Schlauch. «Diesen werde ich nutzen, um so schnell als möglich wieder mehr Besuche zu ermöglichen. Denn persönliche Kontakte mit der Familie und Freunden sind doch schlicht und einfach das Allerwichtigste im Leben.» Voraussichtlich in einer Woche, am Mittwoch, 18. November, kann die geschützte Besuchszone «Kafi 39» wieder geöffnet werden.

Das AGZ hatte sich bereits im Frühling auf allfällige Coronafälle vorbereitet und entsprechende Konzepte erarbeitet. Die drei positiv getesteten Bewohnenden werden im AGZ isoliert gepflegt. «Wir haben das notwendige Wissen, qualifiziertes Pflegepersonal und Schutzmaterial, um sie zu pflegen», sagt Andreas Schlauch. Mit dem Spital Limmattal bestehe zudem ein sehr guter Austausch.

Bereits am 3. November sind die Schutzmassnahmen verschärft worden, da die Zürcher Gesundheitsdirektion ihre Anordnungen aktualisiert hatte. Seither müssen Bewohnerinnen und Bewohner des AGZ, die das Areal verlassen wollen, ein Merkblatt unterschreiben, mit dem sie über die Schutzmassnahmen instruiert werden. Sie bestätigen damit, dass sie diese auch ausserhalb des AGZ einhalten werden.

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