Weiningen

Die Gemeinde feiert ihren Beitritt zur Regionalen 2025

Weiningen zieht mit: Der komplette Gemeinderat, bestehend aus Reto Beutler (FDP), Harry Landis (parteilos), Thomas Mattle (SVP), Mario Okle (parteilos), Mike Gardavsky (SVP), Brigitte Schai (SVP) und Heinz Brunner (Forum) sowie Regionale-2025-Geschäftsleiter Peter Wolf feierten die Zusammenarbeit mit der Einweihung der Gemeinde-Stele.

Die Regionale Projektschau Limmattal weihte mit dem Gemeinderat ihre Stele vor dem Gemeindehaus ein.

Weiningen ist das neuste Mitglied der Regionalen Projektschau Limmattal (kurz: Regionale 2025). Den Beitritt der 16. Gemeinde, die den Verein neben den Kantonen Zürich und Aargau mitträgt, feierten Vertreter der Regionale 2025 und der Gemeinderat gestern Abend vor dem Weininger Gemeindehaus. Dabei wurde die Gemeinde-Stele eingeweiht. Denn die Regionale 2025, die sich für zukunftsweisende Projekte im Limmattal einsetzt, hat nicht nur an den Projektstandorten Informationstafeln aufgestellt, sondern ist auch in den Partnerstädten und -gemeinden präsent. So stehen etwa Stelen vor dem Stadthaus Schlieren oder dem Stadthaus Baden.

«Wir sind glücklich, dass wir Weiningen für die Regionale Projektschau Limmattal gewinnen konnten», sagte Peter Wolf, Geschäftsleiter der Regionale 2025, vor den anwesenden Behördenmitgliedern. Es sei ein wichtiges Bekenntnis der Gemeinde für das Limmattal als Gesamtraum, für die Zusammenarbeit und für den Austausch. «Weiningen mag zwar ein kleines Dorf sein, doch mit der Autobahn und den Kantonsstrassen ist es voll in das Geschehen im Limmattal involviert», sagte Wolf. Derzeit existieren 21 Projekte, die Themenfelder wie Freizeit und Natur, Siedlung und Mobilität sowie Kultur abdecken.

Ideen aus Weiningen sind willkommen

«Wir würden uns freuen, wenn auch Ideen aus Weiningen kommen oder man sich an bereits vorhandenen Projekten beteiligt», sagte Wolf. So sprach er etwa den geplanten Bike Trail Limmattal an. «Als begeisterter Velofahrer wird dich dieses Projekt sicher interessieren», sagte Wolf zu Gemeindepräsident Mario Okle (parteilos), der zur Einweihung mit dem Velo erschien. Der Bike Trail soll sich auf einer Gesamtlänge von 100 Kilometern entlang der Hügel des Limmattals erstrecken. Auch die Vernetzung von Kulturschaffenden im Limmattal und die Entwicklung von Freiräumen stünden im Fokus, so Wolf. Man sehe sich dabei weniger als Standortförderer, sondern vielmehr als Standortentwickler.

Okle zeigte sich ebenso erfreut über die Zusammenarbeit. «Es ist schön, dass man sich gefunden hat. Die Regionale 2025 bietet die Chance, Projekte über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus anzupacken.» Nichtsdestotrotz frage sich die Exekutive, wie viel Standortförderung es brauche, vor allem weil schon derartige Organisationen existierten, so Okle. «Doch wir erleben die Regionale 2025 im Vergleich zu anderen Standortförderern bei Kultur- und Freizeitthemen als sehr aktiv. Das sind Bereiche, die nicht Auftrag unserer Behörde sind. Daher sind wir froh, dass wir diese Aufgaben abgeben können.»

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Autor

Sibylle Egloff

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