Dietikon
«Ich habe Freude, hier helfen zu können»: Naoko Bolliger suchte Arbeit und fand sie im Impfzentrum

Naoko Bolliger aus Weiningen ist eine von über 30 Personen, die fix im Impfzentrum in Dietikon arbeiten. Am Dienstag nach Ostern beginnt ihr Einsatz in der Stadthalle.

Hans-Caspar Kellenberger
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Naoko Bolliger, Mitarbeiterin. Hier am Testtag im Impfzentrum Dietikon am 1. April.

Naoko Bolliger, Mitarbeiterin. Hier am Testtag im Impfzentrum Dietikon am 1. April.

Alex Spichale / LTA

14 Menschen, die zuvor arbeitslos waren, kommen durch den Aufbau des Impfzentrums zu einer befristeten Anstellung. Naoko Bolliger kam über die Firma Coople zur Anstellung im Dietiker Impfzentrum. Die 51-Jährige ist ausgebildete kaufmännische Angestellte, war bis vor kurzem jedoch ohne Arbeit. Nun hat sie durch das Dietiker Impfzentrum eine
80-Prozent-Arbeitsstelle für die kommenden Monate. Bolliger wohnt in Weiningen, zuvor in Dietikon.

Bolligers Funktion im Impfzentrum ist im administrativen Bereich angesiedelt. Wo genau, ist noch nicht endgültig geklärt. Entweder wird sie am Schalter beim Eingang der Stadthalle arbeiten und für die Zuweisung zu den Impfstrassen zuständig sein oder als administrative Hilfe in den Impfkabinen. In jeder Kabine steht ein Laptop mit Drucker bereit, um die Registrierung der zu impfenden Person zu überprüfen. «Ich finde es super, ein Teil dieser Aktion zu sein», sagt Bolliger. «Ich habe Freude, hier helfen zu können und einen Beitrag zu leisten, damit bald ein wenig Normalität in die Gesellschaft zurückkehrt.» Ab Dienstag gilt für Bolliger und 31 weitere Angestellte der Ernstfall. Dann werden die ersten Impfungen verabreicht.

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