Dietikon
Die Arbeitslosenzahlen im Bezirk sind rückläufig – auch im Kanton nehmen sie ab

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Dietikon lag Ende Mai bei 4,3 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im April.

Sandro Zimmerli
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Im Kanton Zürich ist die Arbeitslosenquote auf dem tiefsten Stand seit einem Jahr.

Im Kanton Zürich ist die Arbeitslosenquote auf dem tiefsten Stand seit einem Jahr.

Gaetan Bally / Keystone

Im Bezirk Dietikon waren Ende Mai 2156 Personen als arbeitslos gemeldet. Das sind 92 weniger als im April. Die Arbeitslosenquote sank somit um 0,2 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Im Kanton Zürich lag die Arbeitslosenquote Ende Mai bei 3,1 Prozent. Auch dies entspricht einer Abnahme um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) am Montag mitteilte.

Kantonsweit waren Ende Mai 26'631 Personen bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren des Kantons als arbeitslos gemeldet, 1370 weniger als im Vormonat. Laut AWA ist der Rückgang mehrheitlich auf saisonale Einflüsse zurückzuführen und teilweise auf das verbesserte konjunkturelle Umfeld. Die aktuelle Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent liege wieder unter dem Niveau von Mai 2020 (3,2 Prozent), jedoch immer noch um 0,8 Prozentpunkte höher als vor der Krise im Februar 2020.

Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnete im vergangenen Monat das Gastgewerbe (–331). Die aktuelle Arbeitslosenquote im Gastgewerbe ist mit 10,1 Prozent jedoch immer noch doppelt so hoch wie vor der Krise. Allerdings dürfte sich die Branche in den kommenden Monaten als Folge der Öffnung der Innengastronomie seit dem 31. Mai weiter erholen, schreibt das AWA.

Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Auch bezüglich der anderen Branchen ist das AWA optimistisch. «Erstmals seit Ausbruch der Krise blicken alle Zürcher Branchen positiv in die Zukunft», heisst es in der Mitteilung. Die Geschäftslage der Zürcher Unternehmen habe sich im zweiten Quartal nochmals leicht verbessert. Die meisten Branchen rechnen damit, über die Sommermonate mehr Personal einzustellen. Dadurch dürfte sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt in den nächsten Monaten weiter entspannen.

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