Geroldswil

Ein eleganter Riese fürs Dorf: So wurde der neue Betonbrunnen vor der Huebegg platziert

Ein eleganter Riese schmückt die Geroldswiler Dorfzufahrt

Der Brunnen ist ganze 34 Tonnen schwer und muss mit dem Pneukran befördert werden.

Gestern platzierte ein Pneukran einen 34 Tonnen schweren Springbrunnen auf der neuen Buswendeschlaufe. Das 110'000 Franken teure Werk gilt als zentrales Gestaltungselement bei der Geroldswiler Zentrumsentwicklung.

«Es war ein besonderer Moment», sagt Peter Vogel. Der Hochbauvorstand spricht davon, als der Brunnen auf der neuen Buswendeschlaufe zwischen der Gemeindehaus- und Huebwiesenstrasse im Geroldswiler Dorfzentrum platziert wurde. Am Donnerstag wurde das 34 Tonnen schwere Element mit einem Durchmesser von sechs Metern nachts angeliefert und am Morgen mit einem Pneukran in die richtige Position gebracht.

Dieses Schauspiel liess sich Vogel nicht entgehen: «Es wird ja nicht jeden Tag so ein riesiges Teil hierher transportiert.» Der FDP-Politiker war nicht der einzige Schaulustige. Vor dem Feuerwehrgebäude hatten sich Gemeindeangestellte, Bauleute und Passanten versammelt und schossen wie er eifrig Fotos. «Im Zentrum wird schon lange gebaut. Ich glaube, die Bevölkerung freut sich, dass sich langsam ein Ende abzeichnet», sagt Vogel. Wenn die Buswendeschlaufe und die Umgebung dann auch noch begrünt seien, habe Geroldswil eine schöne Hauptzufahrt ins Dorfzentrum.

Der neue 110000 Franken teure Betonbrunnen ist ein zentrales Gestaltungselement bei der Zentrumsentwicklung. Er ist Teil der Umgestaltung der Huebwiesen- und Gemeindehausstrasse. Das Projekt umfasst auch ein neues Fahr- und Haltestellenkonzept für die Buslinien.

Trinkbrunnen steht bald beim alten Bushäuschen

Vogel gefällt der Brunnen, der von der K. Studer AG in Frick hergestellt wurde. «Er ist nicht zusammengesetzt, sondern aus einem Guss. Eine Eisenarmierung bildet das Gerüst im Innern», erklärt er. Der Beton sei ringsum abgeschliffen. «Weil er zudem nur knapp 80 Zentimeter hoch ist, wirkt er nicht wuchtig, sondern elegant.» Das Wasser laufe über einen Kreislauf über die Brunnenfläche in eine Rinne und werde von dort wieder hochgepumpt. Dass in der Vertiefung von 20 Zentimetern Kinder im Sommer planschen könnten, bezweifelt Vogel. «Der Brunnen steht mitten auf der Kreuzung, das wäre gefährlich.» Auch trinken könne man daraus nicht. «Dafür werden wir neben dem alten Bushäuschen Ende Oktober einen zweiten, kleineren Trinkbrunnen aufstellen.»

Dann soll auch das ganze Projekt, das wegen schlechten Untergrunds einen Monat länger dauert, beendet sein. Man wisse nicht immer, was im Boden warte, so Vogel. «Doch wenn am Schluss alles gut rauskommt und die Kosten im geplanten Rahmen ausfallen, können wir zufrieden sein.»

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