Kristina Castiglioni
Frisch gekürte Präsidentin des FC Uitikon: «Ich wollte eigentlich in die Sportmedizin»

Der FC hat zu seinem 40. Geburtstag seine erste weibliche Präsidentin gewählt.

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Kristina Castiglioni Cynthia Mira

Kristina Castiglioni Cynthia Mira

Cynthia Mira

Eine zu ausgelassene Feier konnte sich Kristina Castiglioni nach ihrer Wahl zur Präsidentin nicht leisten. Denn schon einen Tag, nachdem sie vom FC Uitikon zur Nachfolgerin von Daniel Wallner bestimmt wurde, nahm sie an einem medizinischen Kongress in Deutschland teil. Castiglioni trainiert seit fünf Jahren die F- und E-Junioren, wo Knaben und Mädchen in derselben Mannschaft spielen. Die gebürtige Ostschweizerin spielte viele Jahre im erfolgreichen Handballclub TSV St. Otmar St. Gallen, wo sie auch die Trainerinnenausbildung absolvierte.

«Meine beiden Söhne spielen im FC Uitikon, weshalb man mich anfragte, meine Erfahrung vom Handballspiel ins Fussballtraining einzubringen», sagt die frisch gekürte Präsidentin. Nach einer Ausbildung zur Kinderfussball-Trainerin setzt sie bei ihren Junioren grossen Wert auf polysportive Übungen. Es sei förderlich, wenn Fussballkinder auch Elemente anderer Sportarten kennen würden. Sport war für Castiglioni auch der Beweggrund fürs Medizinstudium.

«Bei Studienbeginn wollte ich eigentlich in die Sportmedizin, habe mich dann aber auf dem Gebiet Ohr, Nase und Hals spezialisiert», so die Uitikerin. Der Entscheid, das Präsidium zu übernehmen, traf Castiglione im Trainingslager im Mai. Konkurrenz hatte sie am Mittwochabend keine. (fdu)

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