Kuppelshow

Für Fabio Ambrosio ist Kofferpacken angesagt – sein italienisches Temperament kostet ihn die Rose

Frustrierte Aufgabe statt Sieg: Beim Kartrennen verliert Fabio Ambrosio die Kontrolle über sein Gefährt und seine Emotionen.

Frustrierte Aufgabe statt Sieg: Beim Kartrennen verliert Fabio Ambrosio die Kontrolle über sein Gefährt und seine Emotionen.

Seine hitzigen Emotionen stehen dem Dietiker Fabio Ambrosio auf dem Weg zur Rose der «Bachelorette» im Weg.

Am Ende der siebten Rosennacht der laufenden Staffel «Bachelorette» auf 3+ stehen sich der Dietiker Fabio Ambrosio und Robert der Bachelorette gegenüber. Dazwischen das Objekt der Begierde: die letzte Rose. Zuvor haben Giovanni, Marko und Mike bereits eine Rose erhalten und sich für die sogenannten Dreamdates qualifiziert. Robert erhält keine Rose, dann kommt der grosse Moment für Fabio. «Dein Brief hat mir gezeigt, wie emotional du bist und wie sehr du dabei bist, dich zu verlieben. Das hat mich mega berührt», sagt Chanelle. Aber weil ihre eigenen Gefühle nicht gleich stark seien, würde sie ihn nur verletzten. Und wirft Fabio aus der Show.

Mit roten, feuchten Augen und einzelnen Tränen, die ihm die Wange runterkullern, drückt er vor der Kamera seine Enttäuschung aus. «Ich hab alles gegeben. Ich hab auch gesagt, dass ich parat bin für eine Beziehung und eine Familie und so Sachen.» Stattdessen ist für ihn leider Kofferpacken angesagt. Unmittelbar vor der Rosennacht meinte Chanelle noch: «Fabio zeigt sehr viele Gefühle. Ich frage mich nur: Komme ich mit so viel italienischem Temperament klar?» Die Antwort lautet offensichtlich: nein.

Italienisches Temperament übernimmt die Hauptrolle

Fabios berüchtigtes Temperament hatte gleich mehrere prominente Gastauftritte in der aktuellen Folge. Gleich zu Beginn startet er voller Selbstvertrauen in ein Kartrennen zwischen den Kandidaten. «Als Italiener ganz klar: Ich liebe Motoren, ich habe Benzin im Blut», sagt er und rühmt seine Karterfahrung. Wenige Minuten später kommt sein Gefährt neben der Strecke zum Stehen. Fluchend steigt der 32-Jährige aus. Er sagt, dass er keine Lust mehr hat, und gibt auf. Er beklagt sich lautstark, ein technisches Problem habe ihm die Steuerung seines Karts verunmöglicht. Auch auf die daran anknüpfende Challenge, die Bachelorette zu zeichnen, hat er keinen Bock mehr: «Ich bin sowieso scheisse im Malen.» Nicht mal die als Grid-Girl gekleidete Chanelle kann ihn noch motivieren. «Wieder stolpert Fabio über sein Temperament», konstatiert sie. Daraufhin schmiedet er einen Plan: Mit einem herzausschüttenden Brief will er sich bei ihr entschuldigen.

Bei einem Dreierdate erhält Fabio dann die Chance, Chanelle mit einem selbst gemixten Drink zu überzeugen. Sein schwarz-weisses Hemd wirkt, als habe er versucht, sich als Schiedsrichter zu verkleiden. Vielleicht um mehr Ruhe und Besonnenheit auszustrahlen? Mit seiner Kreation «Passion for Chanelle» inklusive handgeschnitztem Zitronengrasröhrchen überzeugt er die Bachelorette. «Das ist ein bisschen schleimig», kommentiert sein unterlegener Kontrahent Marko.

Wenige Stunden vor der Rosennacht winkt Fabio also noch mal ein Einzelgespräch. Er offenbart ihr seine Leidenschaft und überreicht ihr den Brief. «Er braucht sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit, kann aber auch sehr eifersüchtig werden», sagt Chanelle. Prompt offenbart ihr Fabio, es störe ihn, dass sie schon einige andere Kandidaten geküsst hat. Hätte er sich wohl besser bei «Too hot to handle» beworben, eine Netflix-Datingshow, welche die Kandidierenden für Berührungen bestraft.

Eine sehnsüchtig klingende Frauenstimme liest Fabios Brief vor. Auch sie und die romantisch untermalenden Streicher können nur bedingt darüber hinwegtäuschen, dass hier nicht Shakespeare am Werk ist. Aber Fabio spricht aus der Seele und macht der Bachelorette klar, dass er bereit ist, alles für sie zu geben und für sie zu kämpfen.

An der Rosennacht kann Fabio ein letztes Mal: «An dir gefällt mir alles. Vor allem die Augen, das Lächeln und der Charakter.» Genützt hat auch das nichts mehr. Sozial muss der Abstecher nach Thailand für den Dietiker dennoch nicht umsonst gewesen sein.

Offensichtlich kommt er freundschaftlich bei seinen Nebenbuhlern gut an. Beim Briefschreiben unterstützt ihn Marko und die beiden scheinen sich super zu verstehen. Die beiden hocken zusammen auf einem Bett und Fabio erklärt Marko sein Problem, als würde er seinem besten Freund von seinem Liebeskummer erzählen. Und nach Fabios Ausscheiden ist Giovanni schockiert und sagt, Fabio sei für ihn innert kurzer Zeit zu einem guten Freund geworden, als kenne er ihn schon seit vielen Jahren.

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