Ninja Warrior Switzerland

Vom Kletterbrett platschte er ins Wasser: So schlug sich Raffael Schellenberg aus Dietikon im Final

Raffael Schellenberg ist körperlich und mental sehr kräftig. Aber «das bitterböse Kletterbrett» verlangte ihm zu viel ab. Bild: TV24/Andrea Camen

Raffael Schellenberg ist körperlich und mental sehr kräftig. Aber «das bitterböse Kletterbrett» verlangte ihm zu viel ab. Bild: TV24/Andrea Camen

Der Dietiker Raffael Schellenberg begeisterte im «Ninja Warrior Switzerland»-Final wieder mit seiner Ruhe, fürs Podest reichte es aber nicht.

In seiner Ruhe liegt seine Kraft: Das zeigte der Dietiker Raffael Schellenberg gestern Abend wieder, im Final von «Ninja Warrior Switzerland» auf TV24. Die aktuelle zweite Staffel der Sendung flimmert seit Ende Oktober über die Bildschirme. Sie handelt davon, wie sich die insgesamt 160 durchtrainierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer im grossen Hindernisparcours anstellen, der dafür im Hallenstadion aufgestellt wurde. Um die Kletterbretter, Rohrbalken, Schwingreifen und weitere Hindernisse unbeschadet zu bezwingen und nicht in den Wassergraben darunter zu fallen, sind pure Kraft, Ausdauer und mentale Stärke gefragt.

Die gefragten Eigenschaften bringt Schellenberg mit, wie er Ende Oktober in der ersten Qualifikationsrunde eindrücklich zeigte. Die Ruhe selbst, gab er sich viel Zeit. Ein lohnendes Erfolgsrezept, dank dem er sich nicht nur als einer der ersten, sondern auch als einer der souveränsten Teilnehmer für den Final qualifizierte.

Im gestrigen Final standen sich eine Teilnehmerin und 24 Teilnehmer gegenüber. Keiner davon schaffte es auf den sogenannten Mount Midoriyama, der das Ende des Finalparcours darstellt. Und somit gewann auch niemand den Jackpot von 100 000 Franken.

Aber Marco Müller aus dem Kanton Schwyz wurde als sogenannter Last Man Standing ausgezeichnet, will heissen: Er kam am weitesten von allen Teilnehmern. So weit wie er war in der Schweiz noch niemand gekommen. Die Luzernerin Astrid ­Sibon, die es als erste Frau überhaupt ins Final von «Ninja Warrior Switzerland» schaffte, wurde zudem als Last Woman Standing ausgezeichnet.

Zusätzliche Regeln machen Klettern noch schwieriger

Und der Dietiker Raffael Schellenberg kam zwar weiter als andere, die gleich zu Beginn des Parcours scheiterten. Aber auch er schied in der ersten Finalrunde aus. Zum Verhängnis wurde ihm – wie anderen auch – das Kletterbrett, das vom Moderationsteam als «bitterböse» bezeichnet wurde. Der Clou: Die Metallstangen durften nicht direkt berührt werden. Sondern man musste – eins nach dem anderen – rote Gummigriffe über sie stülpen, was die Sache stark erschwert. Und so fiel Schellenberg hinunter, platschte in den Wassergraben. Trocken kommentierte er: «Fertig ist fertig. Wenn Du nass bist, kommst Du nicht mehr weiter.»

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