Verkehr

«Vorwärts Limmattal» zieht zum Jubiläum Bilanz – und verzeichnet diese Erfolge und Zukunftspläne

Lösen einen symbolischen Verkehrsknoten: Josef Wiederkehr (IHV-Präsident), Roger Bachmann (Stadtpräsident Dietikon, SVP), Urs Jenny (Präsident IG Silbern), Urs Emch (Gemeinderat Bergdietikon, SVP), Valentin Schmid (ehemals Gemeindepräsident Spreitenbach) und Roland Kuster (Gemeindepräsident Wettingen, CVP).

Lösen einen symbolischen Verkehrsknoten: Josef Wiederkehr (IHV-Präsident), Roger Bachmann (Stadtpräsident Dietikon, SVP), Urs Jenny (Präsident IG Silbern), Urs Emch (Gemeinderat Bergdietikon, SVP), Valentin Schmid (ehemals Gemeindepräsident Spreitenbach) und Roland Kuster (Gemeindepräsident Wettingen, CVP).

Seit einer Dekade im Einsatz gegen Verkehrsprobleme: Zum zehnjährigen Jubiläum zog das Komitee «Vorwärts Limmattal» eine positive Bilanz und wagte einen Blick nach vorn. Nicht nur der zweite Autobahn-Halb­anschluss Spreitenbach im Rahmen des Limmattalbahn-Baus war ein Erfolg.

Wenig Herausforderungen erhitzen im Limmattal die Gemüter so stark wie das über die Jahre immer weiter zunehmende Verkehrsaufkommen. Seit mittlerweile zehn Jahren setzt sich das Komitee «Vorwärts Limmattal» dafür ein, in Dietikon, Spreitenbach und Umgebung Verkehrsprobleme zu lösen. 2010 in Dietikon von Vertretern der Wirtschaft und städtischer Behörden gegründet, trafen sich die Komitee-Verantwortlichen diese Woche, um auf die erste Dekade ihres Wirkens anzustossen und auf die Herausforderungen für die Zukunft zu blicken.

Roger Bachmann (SVP), Dietiker Stadtpräsident und Präsident des Komitees, zählte die Erfolge der bisherigen Lobbyarbeit auf, wie «Vorwärts Limmattal» in einer Mitteilung schreibt. So sei es gelungen, mit intensivem Werben die S-Bahnstation im Industriegebiet Silbern im Zürcher Richtplan zu verankern. Der vorgesehene Umsetzungshorizont von 2030 bis 2035 bleibt dem Komitee aber ein Dorn im Auge. Deshalb wurde auf dem grossen Visualisierungsplakat der S-Bahnstation beim Coop Silbern Ende 2019 in grossen Lettern die Botschaft «Jetzt erst recht» hinzugefügt. Flankierende Strassenmassnahmen in der Silbern hätten immerhin für eine teilweise Entlastung des Gebiets gesorgt.

Ein weiterer Erfolg sei, dass der zweite Autobahn-Halb­anschluss Spreitenbach im Herbst 2011 vom ­Aargauer Grossrat als Vororientierung in der Aargauer Richtplanung aufgenommen wurde. Langfristig fordert das Komitee aber einen Vollanschluss für Spreitenbach. ­Zudem befindet sich die Verbesserung des Verkehrsflusses im talquerenden Raum der Mutschellenstrasse bereits in der Ausführung. Diese Arbeiten gehören zu den flankierenden Strassenmassnahmen im Rahmen des Limmattalbahn-Baus.

Auch die nächsten zehn Jahre bleibt viel zu tun

Die Wichtigkeit der Limmattalbahn, um Verkehrsknoten zu lösen und die beiden Kanton Zürich und Aargau näher zusammenrücken zu lassen, betonte der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster (CVP) am Jubiläumsanlass. Nicht nur der weitere Einsatz für die S-Bahnstation Silbern und Spreitenbachs Anschluss an die A1 zeigen, dass «Vorwärts Limmattal» sich auch für die nächsten zehn Jahre viel vorgenommen hat. Das Komitee unterstützt auch die Idee, durch den Heitersberg einen Kombitunnel zu schaffen, damit auch Autos die Querverbindung zwischen Reuss- und Limmattal nutzen können. 

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