Aesch

Schiessen und gemütliches Beisammensein: So lief das Buebe- und Meitlischüsse 2019

Alle Jahre wieder: Der Feldschützenverein Aesch hat das Buebe- und Meitlischüsse veranstaltet. Neun Knaben nahmen teil.

«Gehörschutz auf», tönt es laut durch den 300-Meter-Schiessstand. Der Schützenmeister vergewissert sich, dass alle ihre Ohren geschützt haben. Dann folgt ein «Feuer frei» und es fallen die ersten Schüsse an diesem Abend.

Wie jedes Jahr veranstaltet der Feldschützenverein Aesch das Buebe- und Meitlischüsse, bei dem alle Mädchen und Knaben mit den Jahrgängen 2002 bis 2006 aus der Gemeinde mitmachen dürfen. Der Anlass wird bereits seit über 50 Jahren durchgeführt. «Als Bube habe ich damals selbst mitgeschossen», sagt Rolf Bäumler, Präsident des Feldschützenvereins. Es wird jeweils das gleiche Programm wie beim Knabenschiessen absolviert. So versuchen die jungen Aescher mit fünf Schüssen, das Maximum von 35 Punkten zu erreichen. «Einerseits ist es ein Training fürs Knabenschiessen. Andererseits wollen wir so für die Mitgliedschaft in unserem Verein werben», sagt Bäumler. Denn auch wenn Nachwuchs vorhanden ist, könne dieser ruhig noch etwas aufgestockt werden.

In diesem Jahr nahmen neun Knaben an dem Anlass teil. Einer von ihnen ist Dario Nyffenegger. Der 16-Jährige hat bereits zwei Jungschützenkurse absolviert und ist nun zum dritten Mal beim Buebe- und Meitlischüsse dabei. «Im Schützenverein gefällt mir vor allem die Kameradschaft. Nach dem Schiessen sitzen wir oft noch bei einem Getränk zusammen.» So auch an diesem Abend. In der Schützenstube erhält jeder Teilnehmer eine Bratwurst und einen kleinen Preis. Mit 33 Punkten gewinnt der 16-jährige Laurent Müller das Schiessen. Er darf bis zur nächsten Ausgabe den Wanderpreis mit nach Hause nehmen.

Verwandtes Thema:

Autor

Sebastian Schuler

Meistgesehen

Artboard 1