Der dreigeschossige Unterrichtstrakt mit einer Sporthalle soll nördlich des Maneggplatzes gebaut werden. Er bietet Platz für zwölf Klassen und zwei Kindergärten, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Die Schulanlage ist auf eine flächensparende Mehrfachnutzung ausgelegt. So ist auf dem Dach ein öffentlich zugänglicher Sportplatz vorgesehen. Dieser wird mit einer halbtransparenten Photovoltaikanlage überspannt, die gleichzeitig als Wetterschutz dient.

Damit die Schulkinder sicher über die Maneggstrasse, das angrenzende Bahntrassee und die Allmendstrasse kommen, ist eine Passerelle für Fussgänger geplant.

Vom Objektkredit in Höhe von 56,6 Millionen Franken entfallen rund 43 Millionen Franken auf den Bau der Schulanlage, gut 8,5 Millionen Franken auf die Übertragung des 2016 erworbenen Grundstücks vom Finanz- und Verwaltungsvermögen sowie knapp 5 Millionen Franken auf den Bau der Passerelle.

Mit der Erhöhung des Projektierungskredits solle die Planung bis zur für Februar 2020 vorgesehenen Volksabstimmung weiter vorangetrieben werden, heisst es in der Mitteilung. Bei einem Ja an der Urne könnte der Baustart bereits im 2. Quartal 2020 erfolgen. Die Schule könnte dann früher als geplant, schon im 4. Quartal 2022, fertig gestellt werden.