Zürich

Tausende Wahlhelfer und mehr als 90 Tonnen Papier

Allein der Druck der Nationalratswahlzettel brauchte 90 Tonnen Papier. (Themenbild)

Allein der Druck der Nationalratswahlzettel brauchte 90 Tonnen Papier. (Themenbild)

Die Zürcher Gemeinden und der Kanton haben mit dem Wahlsonntag einen Grosskampftag vor sich. Im ganzen Kanton stehen mehrere tausend Personen im Einsatz, alleine in den Städten Zürich und Winterthur sind es 2500.

Die Wahlhelfer in den Gemeinden erfassen die Ergebnisse und übermitteln sie elektronisch an das Statistische Amt. Dort werden die Resultate überprüft und laufend auf der Wahl-Website aufgeschaltet. Im Statistischen Amt werden rund zwei Dutzend Mitarbeitende im Einsatz sein, wie der Kanton am Freitag mitteilte.

Das Amt geht davon aus, dass die ersten Hochrechnungen für den Ständerat zwischen 12 und 13 Uhr vorliegen. Das Schlussresultat sollte zwischen 17 und 18 Uhr feststehen.

Bei den Nationalratswahlen geht das Auszählen naturgemäss etwas länger. Die erste Hochrechnung wird für die Zeit zwischen 15 und 16 Uhr erwartet. Läuft alles wie geplant, liegen die Endergebnisse zwischen 20 und 21 Uhr vor. Gibt es Verzögerungen, droht den Wahlhelferinnen und Wahlhelfern eine lange Nacht: Gezählt wird auch während der Nacht. Eine Schlafpause ist nicht vorgesehen.

90 Tonnen Papier

Beeindruckend ist der Papierberg, der durch die nationalen Wahlen im Kanton Zürich entsteht: Allein der Druck der Nationalratswahlzettel brauchte 90 Tonnen Papier. Gemäss Angaben des Kantons besteht dieses jedoch mindestens zu 50 Prozent aus Recyclingfasern. (sda)

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