Zürich

Vom Stadtrat bewilligt: 22 Millionen für Bauarbeiten an Uetlibergstrasse und Sonneberg

Im Frühjahr 2023 sollen die Bauarbeiten in der Uetlibergstrasse starten.

Im Frühjahr 2023 sollen die Bauarbeiten in der Uetlibergstrasse starten.

An seiner Sitzung vom 23. September behandelte der Zürcher Stadtrat unter anderem den Verzicht auf die Ausrichtung einer Einmalvergütung, die Sanierungsarbeiten in der Uetlibergstrasse und die Tiefbauarbeiten am Sonnenberg.

Der Zürcher Stadtrat hat an seiner aktuellen Sitzung Ausgaben in Höhe von 5,385 Millionen Franken für Bauarbeiten an der Uetlibergstrasse bewilligt. Gleichzeitig will er für die Tiefbauarbeiten am Sonneberg 16,9 Millionen Franken ausgeben. Dies schreibt der Mediendienst der Stadtkanzlei Zürich in einer heute verschickten Medienmitteilung.

Geplant ist der Baubeginn am Sonnenberg für Herbst 2021. In Angriff genommen werden dabei diverse Strassen-, Kanal-, und Werkleitungsbauarbeiten. Grund dafür sind die zum Teil schon über 110 Jahre alten Abwasserkanäle und Wasserverteilleitungen. Gleichzeitig sollen auch die Strassenoberflächen angepasst werden. In der Sonnenbergstrasse wird das Tiefbauamt die Fahrbahnbreite zugunsten der Gehwege verkleinern. Gleichzeitig werden die Parkfelder neu angeordnet. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2023. 

Tempo 30 zwischen Giesshübelstrasse und der Haldenstrasse 

Derweil ist der Start für die Bauarbeiten in der Uetlibergstrasse für Frühjahr 2023 angesetzt. Dabei wird der Strassenbau in der Uetlibergstrasse zwischen der Giesshübelstrasse und der Haldenstrasse ersetzt und die Randsteine vergrössert. Zusätzlich wird das Tiefbauamt das Trottoir leicht verbreitern. Gleichzeitig entstehen zwischen der Giesshübelstrasse und der Haldenstrasse neue Radstreifen. Zugunsten dieser wird die Längsparkierung in der Uetlibergstrasse stadteinwärts entfernt. Stadtauswärts bleiben acht von zehn Parkplätzen erhalten. Des Weiteren wird zwischen der Giesshübelstrasse und der Haldenstrasse Tempo 30 eingeführt. Dies geschieht aufgrund der Lärmimmissionen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Herbst 2023.

Nebst den geplanten Bauarbeiten wurde im Stadtrat auch über den Verzicht auf die Ausrichtung einer Einmalvergütung diskutiert. So beantragte er dem Gemeinderat, auf die RekaRails für die Mitarbeitenden der Stadt Zürich zu verzichten. Dies, weil die Auswirkungen der Corona-Pandemie den Finanzhaushalt der Stadt stark beeinflussen. Ursprünglich wurden für die Einmalvergütungen drei Millionen Franken gutgesprochen. Mit den RekaRails wollte sich die Stadt als Arbeitgeber an den Kosten der Angestellten für den öffentlichen Verkehr beteiligen. Als Alternative würde der Stadtrat eine Erhöhung des Prämienbudgets bevorzugen. (lga)

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