Zürich

Von Zeitreisen bis zu Gemüse auf dem Mars: Wie realistisch sind Science-Fiction-Filme?

Sind Zeitreisen wie im Kultklassiker «Back to the Future» möglich? Im Kino Kosmos Zürich gehen Experten der Universität und ETH Zürich der Frage nach, wie nah Science-Fiction-Filme an der Realität sind.

Liessen sich auf dem Mars tatsächlich Kartoffeln züchten, wie im Film «The Martian»? Und könnte man in die eigene Vergangenheit reisen, wie in «Back to the Future»? In Zürich können Interessierte einen wissenschaftlichen Blick auf Science-Fiction-Kultfilme werfen.

Was vor ein paar Jahrzehnten noch reine Science Fiction war, ist heute mehr oder weniger Realität. Paradebeispiele sind die Science-Fiction-Serie "Star Trek", die unter anderem fiktive Versionen von Klapphandys, Tablet-Computern und in gewisser Weise 3D-Druck zeigte, oder auch der Film "2001: A Space Odyssey", der mit dem Computer HAL 9000 das Szenario von künstlicher Intelligenz als Assistent an Bord von Raumschiffen vorstellte.

Wie nah an der Realität sind Science-Fiction-Filme? Dieser Frage können Interessierte zum Auftakt der Wissenschaftstage "Scientifica" im Kino Kosmos in Zürich nachgehen. Universität und ETH Zürich zeigen dort in den nächsten Wochen Kultfilme mit anschliessenden Wissenschafts-Talks.

Auf dem Programm stehen Klassiker wie "Alien" und "Back to the Future", aber auch neuere Filme wie "The Martian". Dazu diskutieren Fachleute, ob ausserirdisches Leben existiert und wie es aussehen könnte, unter welchen Bedingungen sich auf dem Mars Kartoffeln anbauen liessen und ob Zeitreisen möglich wären.

Den Auftakt macht am 22. August die Comic-Verfilmung "Black Panther", die in einem fiktiven afrikanischen High-Tech-Land spielt, das nie kolonialisiert wurde. Anhand dieser Fiktion diskutieren anschliessend Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über die Bedeutung von technologischer Entwicklung, Ressourcenausbeutung und Kolonialismus im echten Afrika.

Ein ebenfalls hochaktuelles Thema wirft der Kultfilm "Blade Runner" auf: Wenn Roboter Menschen immer ähnlicher werden, was unterscheidet sie noch von echten Menschen? Dieser Frage geht der anschliessende Talk mit dem Neuropsychologen Lutz Jäncke nach.

Das Hauptprogramm der "Scientifica" startet am 30. August und endet am 1. September. Fokus des Wissenschaftsfests der Universität und der ETH Zürich liegt in diesem Jahr auf Projekten, die heute noch nach Science Fiction klingen, aber dereinst zum Alltag gehören könnten, wie es auf der Veranstaltungs-Website heisst.

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