Coronavirus

Zu grosse Gruppen oder zu kleine Abstände – Zürcher Stadtpolizei büsst rund 50 Personen

Die Stadtpolizei Zürich zieht eine positive Wochenendbilanz: Der grösste Teil der Bevölkerung hielt sich an die Vorgaben wegen des Coronavirus. (Archivbild)

Die Stadtpolizei Zürich zieht eine positive Wochenendbilanz: Der grösste Teil der Bevölkerung hielt sich an die Vorgaben wegen des Coronavirus. (Archivbild)

Die Stadtpolizei Zürich hat am Wochenende rund 50 uneinsichtige Personen weggewiesen und gebüsst. Der grösste Teil der Bevölkerung hielt sich jedoch an die Vorgaben des Bundesrates.

Von Freitagnachmittag bis Sonntagabend verzeichnete die Stadtpolizei rund 200 Einsätze im Zusammenhang mit den Coronavirus, wie sie am Montag mitteilte. Meistens handelte es sich um Meldungen über zu grosse Gruppen oder zu kleine Abstände.

In vielen Fällen konnten die Polizisten jedoch keine Gruppierungen mehr feststellen oder sie hielten die Abstände ein. In den Ausgehzonen im Kreis 4 und 5 gab es keinen nennenswerten Einsatz. Zusätzliche Örtlichkeiten mussten keine abgesperrt werden.

Am Freitagabend wurde rund ein Dutzend Personen verzeigt, weil sie bei einer Kundgebung vor dem türkischen Konsulat gegen das Versammlungsverbot verstiessen und ausserdem auch den Mindestabstand von zwei Metern nicht einhielten.

Zu grösseren Menschenansammlungen kam es vor allem auf der Allmend, an der Limmat rund um das Gemeinschaftszentrum Wipkingen, auf der Josefswiese und im MFO-Park in Zürich-Oerlikon, wie es in der Mitteilung heisst. Hier setzte die Polizei auch Fahrzeuge mit Lautsprecherdurchsagen ein. Bussen wurden nur ausgesprochen, wenn sich die Leute nicht an die Anweisungen hielten.

Am späten Samstagabend musste die Polizei im Bereich der Waid eine Gruppe von Fahrzeuglenkern auflösen, die sich getroffen hatten, um ihre Autos zu präsentieren. Sie standen zusammen und hielten die Abstände nicht ein.

Am Sonntagnachmittag wurde ein halbes Dutzend Teilnehmender einer Kundgebung am Bürkliplatz verzeigt. Sie verstiessen gegen das Versammlungsverbot und einige weigerten sich zunächst, sich auszuweisen.

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