Ein Rundgang durch den Zürcher Kunsthaus-Neubau von David Chipperfield

Das Zürcher Kunsthaus hat einen neuen Prunkbau, erstellt nach Plänen von David Chipperfield. Prunkstück ist die umstrittene Sammlung Bührle. Ein Rundgang.

Matthias Scharrer
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Alt und neu sind auch optisch verbunden: Blick aus dem neuen Chipperfield-Bau auf das 1910 eröffnete Kunsthaus von Karl Moser.
Eine unterirdische Passage verbindet die beiden Kunsthäuser.
Werke von Picasso und Giacometti im Chipperfield-Bau.
Die Eingangshalle des Chipperfield-Baus überrascht mit für Zürich ungewohnten Dimensionen.
60 mal 60 Meter breit, 21 Meter hoch: Das Chipperfield-Kunsthaus am Zürcher Heimplatz.
Eingang zur Sammlung Bührle: Die Kunstsammlung des Waffenfabrikanten Emil Bührle ist das umstrittene Prunkstück des neuen Kunsthauses.
Claude Monets grossformatige Seerosen-Bilder zählen auch zur Bührle-Sammlung.
Religiöse Skulpturen aus dem Mittelalter sammelte Hitlers Waffenlieferant Emil Bührle ebenfalls.
Berühmt wurde die Bührlesammlung wegen ihres Schwerpunkts auf impressionistische Werke.
Ein Saal im dritten Stock des Chipperfield-Baus dokumentiert das Leben des Industriellen und Kunstsammlers Emil Bührle (1890-1956), der mit der Maschinenfabrik Oerlikon Nazi-Deutschland aufrüsten half.
Das neue Kunsthaus hat auch eine neue Bar.

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