Regensdorf

Die Hauptfinanzierer von albanischen Moscheen sind Schweizer Banken

Gläubige beten in der Moschee des Islamisch-Albanischen Vereins in Winterthur. KEYSTONE/Alessandro Della Bella

Gläubige beten in der Moschee des Islamisch-Albanischen Vereins in Winterthur. KEYSTONE/Alessandro Della Bella

Der Präsident der «Union albanischer Imame der Schweiz» verneint die Vorwürfe, ihre neuen Moscheen werden von der Islamischen Weltliga finanziert. Das meiste Geld stamme von Schweizer Banken.

Die Union albanischer Imame der Schweiz (UAIS) lud gestern Mendienschaffende an ihre Generalversammlung in Regensdorf ein. Grund dazu war ein kürzlich erschienener Bericht der NZZ, der die Union hart kritisierte. Die Vorwürfe lauteten, dass radikale Vertreter der Islamischen Weltliga UAIS-Einrichtungen Gelder zukommen lassen.

Unionspräsident Nehat Ismaili wehrte sich in der Generalversammlung gegen die Vorwürfe, wie die NZZ schreibt. In seinem Eingangsreferat hielt der Imam der Weissen Moschee deutlich fest, dass «keine finanzielle Unterstützung aus dem arabischen Ausland» komme. Neue Moscheen werden mittels privater Spenden und Freiwilligenarbeit ermöglicht.

Die mit Abstand grösste finanzielle Unterstützung, sagte Ismaili gegenüber der NZZ, stamme von Schweizer Banken - in Form von Hypotheken und Baukrediten.

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