Zürich

Hinter vielen Wohnungs-Anzeigen lauern Betrüger: jetzt wurden zwei verhaftet

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Gemäss der Schweizerische Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) haben Immobilien-Betrüger immer mehr Erfolge mit gefälschten Inseraten auf Vermittlungsplattformen.

Letztes Jahr waren es 278 Meldungen, dieses Jahr werden es noch mehr sein. Das Geschäft boomt wegen der Wohnungsnot. Dies ist in allen grossen Schweizer Städten ein Problem. In Bern beträgt der Schaden jährlich 50 000 Franken. Die Zürcher Polizei hat nun zwei Personen mit Verdacht auf diese Betrugsmasche verhaftet. Zürich ist neben Genf bis jetzt der einzige Kanton, dem eine solche Verhaftung geglückt ist. Die Ermittlungen laufen noch.  

In den gefälschten Inseraten benutzen die Betrüger die Logos und den Namen von etablierten Immobilien-Firmen. Dies schädigt deren Ruf. Deshalb wächst die Kritik an den Vermittlungsplattformen. Immoscout24 sowie Tutti.ch und homegate (beide wie auch die SonntagsZeitung sind Tamedia-Unternehmen) kennen dieses Problem. Sie appellieren an die Vorsicht der Wohnungssuchenden, schalten Warnhinweise und versuchen, die gefälschten Inserte frühzeitig zu löschen.

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