Fussball

Mission Aufstieg: GC stellt Joao Carlos Pereira als neuen Trainer vor – Zoltan Kadar bleibt dem Verein erhalten

Nach dem verpassten Aufstieg in die Super League präsentierten die Grasshoppers an einer Medienkonferenz vom Donnerstag ihren neuen Trainer.

Vier Tage nach der 0:6-Niederlage gegen Winterthur mit dem Verpassen des Barrageplatzes, präsentierten die Grasshoppers im Campus in Niederhasli ihren neuen Cheftrainer. Wie in den letzten Wochen bereits durchgesickert, handelt es sich um den Portugiesen João Carlos Pereira. Der 55-Jährige hatte in der Saison 2011/12 während fünf Monaten Servette trainiert und wurde dann Sportdirektor in der Aspire Academy in Katar. Dort leitete er ein Projekt, lokale Spieler in Richtung Weltmeisterschaft 2022 in Katar zu führen. Er tat das während sechs Jahren und spürte dann, dass er wieder in den Klubfussball zurückwollte.

Er übernahm im letzten Sommer in seiner Heimat den Zweitligisten Académia Coimbra und schloss die Saison auf dem siebten Rang ab. «Ich musste nun nicht lange bearbeitet werden, um die Anfrage von GC positiv zu bearbeiten», sagte Pereira. «Ich verfolge den Schweizer Fussball seit langer Zeit und bin stolz, einen solch traditionsreichen Klub wie GC trainieren zu dürfen.» Er kenne zwar den bekannten portugiesischen Spielervermittler Jorge Mendes, habe vor seinem Entscheid für GC aber keinen Kontakt mit diesem gehabt.

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«Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg»

Pereira wird das Privileg haben, mit einem grossen Staff zu arbeiten, wie ihn sich nicht manche Schweizer Klubs leisten können. Zu den sieben Mitgliedern gehört auch Zoltan Kadar, der die Mannschaft interimistisch nach dem Re-Start trainiert hatte und nun wieder ins zweite Glied tritt. Dazu gehören auch Gilberto Freitas, Lino Godinho, João Gião, Bruno Ferreira und Christoph Born. Trainingsbeginn für GC ist am 17. August. Nach Shkelqim Demhasaj (Luzern) und Oscar Correa (Carouge) wird in den nächsten Tagen ein nächster neuer Spieler vorgestellt. «Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg», sagte Sportchef Bernard Schuiteman.

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