Zürich

Neues Maximum sind fast 2 Millionen Franken: Gemeinderat erhöht Beitrag an Suchtfachstelle

Die Suchtfachstelle Zürich hat ihr Beratungs- und Therapieangebot letztes Jahr erweitert. Nun bekommt sie für die Finanzierung von der Stadt Zürich mehr Geld. (Symbolbild)

Die Suchtfachstelle Zürich hat ihr Beratungs- und Therapieangebot letztes Jahr erweitert. Nun bekommt sie für die Finanzierung von der Stadt Zürich mehr Geld. (Symbolbild)

Der Zürcher Gemeinderat hat entschieden, die Zürcher Suchtfachstelle von 2021 bis 2024 neu mit maximal 1'977'260 Franken jährlich zu unterstützen. Das sind 312'260 Franken mehr als vorher.

Grund für die Aufstockung ist die Erweiterung des Beratungs- und Therapieangebots: Seit Sommer 2019 deckt die Fachstelle nicht mehr nur risikoreichen Alkohol- und Medikamentenkonsum ab. Neu richtet sich das Angebot auch an Menschen, die an an anderen Drogenproblemen leiden wie etwa Kokain- oder Cannabiskonsum. Auch Online-Sucht gehört dazu.

In der statdrätlichen Weisung heisst es, ein Zwischenbericht vom Frühjahr 2020 zeige eine hohe Inanspruchnahme des neuen Angebots.

Die Suchtfachstelle Zürich beschäftigte Ende 2019 20 Personen mit insgesamt 1597 Stellenprozenten sowie einen Lernenden und einen externen Arzt für suchtmedizinische Sprechstunden. Die Fachstelle wurde vor über hundert Jahren gegründet, seit 1914 wird sie von der Stadt Zürich unterstützt.

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