Kanton Zürich
Nur eine Geschichte fürs Sommerloch? – Mario Fehr bleibt Sozialdemokraten treu

Gerüchte, dass Mario Fehr zur Grünliberalen Partei wechseln könnte, werden nun von SP-Präsident Daniel Frei dementiert. Aus dem GLP-Lager kämen Bemerkungen dieser Art immer wieder vor.

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Mario Fehr: Immer wieder kommt es zum Konflikt zwischen ihm und den Sozialdemokraten.

Mario Fehr: Immer wieder kommt es zum Konflikt zwischen ihm und den Sozialdemokraten.

SDA

Immer wieder eckt SP-Regierungsrat Mario Fehr in seiner eigenen Partei an. Die Jungsozialisten kündigten gar an, den Sicherheitsdirektor in kommenden Wahlen nicht mehr unterstützen zu wollen. Wenn zwei sich streiten freut sich bekanntlich ein Dritter; in diesem Fall die Grünliberale Partei: «Würde Mario Fehr bei uns anklopfen, bliebe die Türe sicher nicht zu», sagte der nationale Präsident Martin Bäumle.

Allerdings kam es noch zu keinem persönlichen Gespräch mit Fehr, wie Thomas Meier, GLP-Kantonalparteipräsident, gegenüber dem "Tagesanzeiger" sagt. Er sei mit seiner Familie in den Bergen unterwegs und auf dem Handy nur schwer erreichbar.

Parteiwechsel kein Thema

Fehr selbst wird mit dem Satz zitiert: "Ein Parteiwechsel ist nicht mein Ziel." Auch SP-Präsident Daniel Frei betont, ein Parteiwechsel sei kein Thema. Innerhalb der Partei gebe es keine Bestrebungen, die gegen Fehr gerichtet seien.

«Gerüchte zu einem möglichen Wechsel von Fehr zu den Grünliberalen mögen amüsant und unterhaltsam sein, haben aber keinen realen Hintergrund und gehören definitiv zu den Geschichten, das Sommerloch zu füllen», sagt Frei gegenüber dem "Tagesanzeiger" weiter. Des Weiteren seien solche Bemerkungen aus dem GLP-Lager keine Neuheit, sondern kommen immer wieder vor.

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