Oberengstringen
Oberengstringer Reformierte gehören auch künftig zu den Zürchern

Mit nur zwei Gegenstimmen war das Ergebnis um das Beitrittsgesuch der reformierten Kirchgemeinde von Oberengstringen zur neuen Zürcher Einheits-Kirchgemeinde mehr als klar.

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Die reformierte Kirche von Oberengstringen

Die reformierte Kirche von Oberengstringen

FLA

Die reformierte Kirchgemeinde Oberengstringen will auch künftig zu den Stadtzürchern gehören. Die Kirchgemeindeversammlung stimmte am Sonntag grossmehrheitlich für ein Beitrittsgesuch zur neuen Zürcher Einheits-Kirchgemeinde.

Lediglich zwei von den über 80 Stimmberechtigten waren gegen das Beitrittsgesuch, wie Kirchenpflegepräsidentin Claudia Trüb gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Mehrheit wolle jedoch die Tradition pflegen und die gute Zusammenarbeit beibehalten. Zudem profitiere man auch finanziell.

Wie andere, so verliert auch die reformierte Kirchgemeinde Oberengstringen zusehends Mitglieder. Die Geldknappheit gefährdet die Leistungen der Kirchgemeinde. Da ist der Stadtverband als Sicherheit willkommen.

Oberengstringen, Nachbarort des Zürcher Stadtteils Höngg, gehört aus historischen Gründen zum Zürcher Stadtverband. Es ist das einzige Mitglied, das ausserhalb der Stadtgrenzen liegt. Damit hatte es auch als einziges die Möglichkeit, über einen allfälligen Austritt aus dem Verband abzustimmen.

2014 beschlossen die Zürcher Reformierten, aus den 33 städtischen Kirchgemeinden eine grosse Einheitsgemeinde zu machen. Die Umstrukturierung erfolgt auf den 1. Januar 2019. Bei dieser neuen Ausgangslage musste Oberengstringen nun entscheiden, ob es bei den Stadtzürchern bleiben will oder nicht.

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