Zürich
Schauspielhaus wehrt sich gegen mögliche Nachbarn - Stadtrat mischt sich nicht ein

Der Zürcher Stadtrat will sich nicht einmischen, wer in das leere Ladenlokal neben dem Schauspielhaus einziehen soll. Es sei nicht Sache des Stadtrats zu beurteilen, wer ideale Nutzerinnen oder Nutzer von Privatliegenschaften wären, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

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Der Zürcher Stadtrat will sich nicht einmischen, wer küntiger Nutzer des Ladenlokals neben dem Schauspielhaus wird.

Der Zürcher Stadtrat will sich nicht einmischen, wer küntiger Nutzer des Ladenlokals neben dem Schauspielhaus wird.

Keystone

Ende Januar war bekannt geworden, dass das Schauspielhaus einen geplanten Spar-Lebensmittelladen mit einem Rekurs bekämpft. Zwei Jahre zuvor wehrte sich das Schauspielhaus bereits gegen einen McDonald's.

38 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wollten darauf hin in einer dringlichen schriftlichen Anfrage wissen, ob der Stadtrat das Verhalten des Schauspielhauses unterstütze und wenn ja, weshalb.

Der Stadtrat will sich aber nicht einmischen. Er äussere sich nicht zu laufenden Rechtsverfahren und bewerte diese auch nicht, heisst es in der am Donnerstag veröffentlichten Antwort. Zudem liege es im Ermessen des Schauspielhauses, ob Rechtsmittel gegen einen Bauentscheid ergriffen werden oder nicht.

Auch könne nicht von einer Einschränkung der Gewerbefreiheit gesprochen werden, wenn Nachbarschaften vom Rekursrecht Gebrauch machten.

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