Zürich

Selbstmord in U-Haft: 40-jähriger Sträfling stranguliert sich

Fast drei Monate verbrachte der Mann in Untersuchungshaft, bevor er sich selber strangulierte. (Symbolbild)

Fast drei Monate verbrachte der Mann in Untersuchungshaft, bevor er sich selber strangulierte. (Symbolbild)

Ein 40-jähriger Mann hat sich am Freitagmorgen im Gefängnis Zürich das Leben genommen. Der Untersuchungshäftling befand sich wegen eines mutmasslichen Tötungsversuchs in Haft. Er hatte nach einem Streit seine Frau schwer verletzt.

Der Mann hatte sich stranguliert, wie das Zürcher Amt für Justizvollzug am Freitagnachmittag mitteilte. Der 40-jährige Schweizer irakischer Herkunft wurde am Freitagvormittag von einem Gefängnisaufseher tot aufgefunden.

Beim toten Häftling handelt es sich um jenen Mann, der Anfang März die Ehefrau in Nänikon ZH schwer verletzt hatte, wie der zuständige Staatsanwalt gegenüber der Nachrichtenagentur sda bestätigte.

Der Mann hatte nach einem Streit versucht, die 38-Jährige mit dem Auto zu überfahren. Die Frau war daraufhin in eine Nahe gelegene Moschee geflüchtet. Der 40-Jährige verfolgte sie, holte sie ein und verletzte sie mit einem Messer schwer. Nach kurzer Flucht war der Täter noch am gleichen Abend in Zürich festgenommen worden.

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