Theologie

«Spiritual Care»: Uni Zürich plant Professur für geistige Sterbebegleitung

Im Rahmen des Theologie-Studiums soll im Fach «Spritual Care» der Umgang mit sterbenden Menschen gelehrt werden. (Symbolbild)

Im Rahmen des Theologie-Studiums soll im Fach «Spritual Care» der Umgang mit sterbenden Menschen gelehrt werden. (Symbolbild)

Für Herbst 2015 plant die Universität Zürich die Einführung einer Professur, welche sich dem Umgang mit sterbenden und schwerkranken Menschen widmet. Im Rahmen des Theologie-Studiums soll das Fach «Spiritual Care» gelehrt werden.

An der Universität Zürich soll im Herbst 2015 eine Professur "ad personam" für das Fach "Spiritual Care" eingerichtet werden. Im Ausbildungsgang der Medizinischen Fakultät soll der Umgang mit sterbenden und schwerkranken Menschen gelehrt werden.

Der erste Vertrag für die Professur sei unterschriftsreif, sagte Synodalratspräsident Bruno Schnüriger an der Sitzung der römisch-katholischen Synode des Kantons Zürich vom Donnerstag. Die Verhandlungen um die Stiftungsprofessur führten die katholische und die reformierte Kirche des Kantons Zürich mit der Universität.

Die Professur sei "eine Art Weihnachtsgeschenk an die Universität und an die Bevölkerung", sagte Schnüriger. Die Anschubfinanzierung über zwei Jahre sei durch eine Stiftung zugesagt. Die Synode soll 2014 weitere Gelder für die Professur sprechen.

Theologie-Studierende an den Universitäten Zürich und Luzern sowie an der Theologischen Hochschule Chur sollen in "Spiritual Care" ausgebildet werden.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1